Die Rookie Saison in der ADAC TCR Germany war für Hyundai Engstler Motorsport Pilot Nico Gruber ein Lehrjahr, aber mit zahlreichen Höhepunkten
Seine Meistertitel 2019 in mehreren Formel Renault Kategorien bescherten Nico Gruber die Möglichkeit beim renommierten Hyundai Engstler Motorsport Team Fuß zu fassen. Der junge Oberösterreicher nütze sie auf Anhieb und gewann in der TCR Malaysia ohne Vorbereitung gleich sein zweites Tourenwagen-Rennen seiner Karriere in Sepang.
Damit öffnete sich für Gruber die Tür mit Engstler Motorsport als Partner von Teamleader und Titelmitfavorit Antti Buri in der ADAC TCR Germany einzusteigen. Auch dort schlug der Österreicher sofort ein und feierte beim ersten Renneinsatz einen sensationellen ersten Saisonsieg am Lausitzring. In den darauffolgenden Rennen wurde der Junior aber leider unglücklich in Kollisionen verwickelt und schied ohne sein Zutun aus.
Seine Chancen, die Junior-Wertung 2020 für sich zu entscheiden waren dadurch nur mehr gering. Aber sein Team wusste um sein großes Talent und setzte ihn stattdessen als Ersatz für den verhinderten Nick Catsburg beim Ungarn-Rennen im hauseigenen Team in der Tourenwagen Weltmeisterschaft ein. Gruber überraschte auch hier und holte in seinem zweiten WM-Lauf Punkte!

Wieder retour in der TCR Germany unterstützte der 19-Jährige Stallkollege Buri am Weg zum Titel und beendete die Saison sebst schließlich als Dritter der Junior-Wertung. Seine Bilanz im ersten Jahr kann sich mehr als sehen lassen: ein Sieg, eine Pole-Position, eine schnellste Rennrunde und insgesamt 25 Führungsrunden, die sein großes Potenzial aufzeigen.
Dementsprechend war auch Kurt Treml, Sport- und Marketingdirektor Hyundai Team Engstler, zufrieden: „Nico war in der Juniorwertung gut unterwegs. Er musste jedoch einige unverschuldete Ausfälle hinnehmen und hat ein Rennwochenende wegen seines Debüts in der Tourenwagen-WM gefehlt. Daher geht der dritte Platz absolut in Ordnung, Beim Finale hat Nico uns außerdem geholfen, den zweiten Platz in der Teamwertung zu retten, indem er wichtige Punkte für uns geholt hat.“
Gruber selbst war „im Großen und Ganzen happy mit der Rookie-Saison, auch wenn mit etwas Glück schon deutlich mehr drin gewesen wäre. Aber es war ein Lehrjahr und ich muss nun die richtigen Schlüsse ziehen, um 2021 voll angreifen zu können. In der WM starten zu können, war natürlich das absolute Highlight und ich möchte mich dafür nochmals speziell bei meinem Team und seinen Partnern, allen voran Hyundai und Liqui Moly, bedanken.“
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