Antonio Giovinazzi wird sich gut entwickeln, es brauche nur Zeit und Geduld, sagt Alfa Romeo-Boss Frederic Vasseur.
Während Teamkollege Kimi Räikkönen in dieser Saison in allen drei Rennen Punkte erzielt hat, steht Giovinazzis Punktekonto noch bei Null. Das beste Ergebnis des 25-jährigen war Platz 11 beim Großen Preis von Bahrain, wobei er seinen ersten Formel-1-Punkt um weniger als eine Sekunde verpasste.
Probleme mit dem Auto an allen drei Wochenenden sorgten dafür, dass der Italiener seinen C38 noch nicht optimal nutzen konnte. Und das liege am Team, nicht am Fahrer, sagt Fred Vasseur. „Antonio konnte sein wahres Potenzial bisher nicht zeigen, aber das liegt allein am Team“, sagte der Alfa Romeo-Teamchef. Einige technische Probleme und die dadurch fehlende Zeit auf der Strecke bedeuteten, dass er nie warm werden, und das Beste aus dem Auto herausholen konnte. Aber besonders in Australien zeigte er in Q1, wie schnell er ist. Man muss nur ein bisschen Geduld haben und ich bin sicher, dass von ihm noch viel kommen wird.“
In Bezug auf die andere Seite der Garage findet Vasseur eine Menge Lob – für Kimi Räikkönen. „Kimi leistet hervorragende Arbeit, sein Feedback an die Ingenieure ist so präzise, wie es nur sein kann, und sobald er im Auto sitzt, erledigt er einfach den Job.“
Mit Blick auf den Grand Prix von Aserbaidschan an diesem Wochenende, hofft Vasseur, dass Alfa Romeo die bisher erzielten 12 Punkte erhöhen kann. „Baku bedeutet Crashs, Safety Cars und Überholmanöver, man weiß also nie, was einen im Rennen erwartet. Aber für uns ist klar: Wir haben seit dem GP von China eine Menge Arbeit in die Entwicklung des Autos gesteckt, also wollen wir mit beiden Autos in die Punkte kommen.“
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