Giovinazzi aus dem Rennen

Nachdem Ferrari seinen Nachwuchsfahrer Leclerc erfolgreich bei Alfa Romeo Sauber untergebracht hat, wollten sie nun auch einen Platz für Giovinazzi finden. Das Haas F1 Team wäre eine Option.

Kein Platz für Giovinazzi

Seit Juli konnte man den Italiener in sieben Freitagstrainings in einem Haas Boliden sehen und Ferrari machte sich Hoffnungen Giovinazzi dort als Testfahrer unterzubringen. Doch das Haas F1 Team macht Ferrari einen Strich durch die Rechnung. Laut dem Haas Teamchef Günther Steiner machte der Italiener keinen guten Eindruck und somit findet sich auch kein Platz für ihn. „Ich glaube nicht, dass es uns oder den Fahrern geholfen hat. Ich kann nicht sagen, dass es negativ war, aber es war auch nicht positiv. Wir werden sehen, was wir nächstes Jahr machen werden, aber wir haben darüber noch nicht gesprochen.“, erzählt Steiner der dänischen Zeitung Ekstra Bladet.

Auch bei Sauber konnte sich Giovinazzi nicht durchsetzen. Dort entschied man sich Leclerc mit an Bord zu holen und weiterhin Marcus Ericsson zu behalten. Auch die Anfrage bei Haas wurde abgelehnt. „Sie haben gefragt, und wenn man nicht fragt, bekommt man auch nicht das, was man will. Sie haben uns nicht unter Druck gesetzt. Wir haben gleich klargestellt, dass wir schon zwei Fahrer für nächstes Jahr haben. Es war ziemlich geradeheraus.“, fügt Steiner noch hinzu. Auch Ferrari Präsident Marchionne äußert sich zu Giovinazzis Lage: „Wir verstehen sein Verlangen Rennen zu fahren, aber im Moment gibt es keinen Platz.“ Obwohl es keinen offiziellen Job für Giovinazzi gibt, wird er 2018 dennoch seinen Auftritt haben, denn es sind sechs Trainings mit dem Italiener bei Alfa Romeo Sauber vorgesehen.

Posted in