Der Österreicher Ingo Gerstl kämpfte Titelverteidiger Klaas Zwart in einem rundenlangen Fight nieder um sich den Sieg im zweiten BOSS GP Rennen der Saison am Hockenheimring zu sichern
Bereits am Rennstart kam es zu chaotischen Umständen, denn einige Fahrer hatten nicht mitbekommen, dass die Rennleitung zwei Einführungsrunden ausgegeben hatte, und sorgten für eine Massenkollision. Beim Restart krachte es erneut und es kam wieder zum Abbruch.
Als das Rennen schließlich reibungslos lief setzten sich Gerstl and Zwart ab und duellierten sich über die gesamte Distanz. Dahinter wehrte sich Bernd Herndlhofer verbissen gegen den heranstürmenden Gary Hauser um Platz 3 zu halten.
Zwart führte die meiste Zeit, konnte Gerstl aber nicht abschütteln, und musste den Österreicher in seinem Toro Rosso Boliden schließlich kurz vor Schluss passieren lassen. Hauser sicherte sich als Vierter hinter Herndlhofer erneut den Klassensieg in der Formula Class, vor Christopher Brenier und Philippe Haezebrouck.
„Ich hatte einen schlechten Start, aber dann habe ich zu Klaas aufgeschlossen. Ich konnte seine Pace mitgehen und hab dann meine Überholchance genützt als sie da war. Es ist natürlich großartig hier ganz oben zu stehen. Umso mehr freue ich mich auf mein Heimrennen in Spielberg“, strahlte Gerstl.
Allerdings war auch der Holländer Zwart mit dem Gezeigten nicht unzufrieden: „Einmal Erster, einmal Zweiter – es war für mich ein gutes Wochenende. Von den Crashes habe ich praktisch nichts gemerkt, weil ich mich nach vorne orientiert habe.“
Herndlhofer (3.) war mit seinem Wagen unglücklich, der „noch immer nicht wirklich rund läuft“, aber erleichtert, dass „das Rennen am Ende nur so kurz war. Dadurch konnte ich die Punkte nach Hause bringen.“
Formula Class Doppelsieger Gary Hauser hingegen, hätte sich „ein paar Runden mehr gewünscht, denn dann hätte ich Bernd (Herndlhofer) noch abfangen können.“
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