Die Fahrzeuge des Haas-Teams werden 2015 höchstwahrscheinlich von Ferrari-Aggregaten angetrieben – Schwierigkeiten bei der Fahrersuche.
Chassis und Motor aus Italien
Der Countdown für Haas läuft. In spätestens sieben Monaten muss das US-amerikanische Team, welches 2015 in die Formel 1 einsteigen möchte, einen fertigen Boliden präsentieren. Während bereits klar ist, dass Teambesitzer Gene Haas beim Bau des Chassis auf Dallara als Partner zurückgreift, steht der Antriebspartner derzeit offiziell noch nicht fest. Doch mehr als deutlich zeichnet sich ab, dass die Reise auch dort Richtung Italien gehen wird. „Die Tendenz geht zu Ferrari“, bestätigt Gene Haas. „Sie zeigen sich unseren Anforderungen gegenüber offener.“ Bereits in der Vergangenheit hatte der Formel 1-Neuling vorgerechnet, dass Ferrari der logische Partner wäre. Denn immerhin rüsten die Italiener im Gegensatz zu Mercedes und Renault derzeit nur drei anstatt vier Teams mit Motoren aus. Und offenbar wird der potenzielle Neukunde auch in Maranello mit offenen Armen empfangen.
Mindestens einen etablierten Fahrer für Team Haas
Langsam aber sicher spürt der zukünftige Formel-1-Teamchef auch, dass ihm die Zeit im Nacken sitzt. „Es ist schon Juni, es sind also nur noch sieben Monate Zeit, und die Zeitprobleme werden langsam aber sicher verrückt“, sagt Gene Haas. Neben der Motoren- ist auch die Fahrerfrage derzeit noch unbeantwortet. Gene Haas hatte erklärt, er wolle zumindest einen etablierten Fahrer verpflichten, doch die Verhandlungen stellen sich als schwierig heraus. „Wir haben eine Liste mit Namen, aber die meisten von ihnen arbeiten schon für jemand anderen, und man kann sie nicht drei oder sechs Monate vorher aus ihren Verträgen holen“, erklärt der Amerikaner.
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