Der Besitzer des Haas-F1-Teams ist überrascht, dass sein Team in der Saison 2018 so gut abgeschnitten hat. Das amerikanische Team bestreitet derzeit erst die dritte Saison.
Beim Saisonauftakt in Australien sorgte das amerikanische Haas-F1-Team für einen Überraschungsmoment als sie im Qualifying das Q3 erreichten. Im Rennen lief es noch besser, doch durch die unglücklichen Boxenstopps fielen beide Piloten aus. Seitdem ist das Team im Mittelfeld-Bereich vorne dabei und konkurrierte mit Renault um den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM. Auch der Teambesitzer Gene Haas meint, dass sein Team 2018 eine überdurchschnittliche Leistung gezeigt hat. „Ich denke, wir sind besser als erwartet.“, meint Haas zu ‚Autoweek‘.
„Die drei besten Teams sind so weit vor uns, dass es fast unmöglich ist, ein Podium zu erreichen, wenn die keinen schlechten Tag haben. Ferrari hat tausend Leute mehr in der Formel-1-Abteilung, vielleicht sogar mehr. Bei Mercedes ist es das gleiche und bei Red Bull auch. Wir haben nicht die Ressourcen, um auf dieser Ebene zu konkurrieren.“, fügt Haas hinzu.
„Ich war fest davon überzeugt, dass ein großes Budget keinen großen Unterschied macht. Aber in der F1 haben sie für jede Person, die wir haben, vielleicht fünf. Anscheinend macht die Anzahl der Personen, die sie haben, einen Unterschied!“, meint der Teambesitzer.
Trotz des Erfolges ist das Team in Bezug auf Personal und Budget relativ klein, auch im Vergleich zum direkten Konkurrenten Renault, ist Haas in diesen Bereichen im Nachteil. Daher meint Gene Haas auch, dass Renault eigentlich einen größeren Vorsprung haben sollte. Derzeit trennen die beiden Teams 30 Punkte. „Ich denke, Renault sollte uns ein bisschen weiter voraus sein als sie es sind, aber sie hatten ein paar wirklich schlechte Tage. Ich bin irgendwie überrascht, dass unsere Gegner so viele Fehler gemacht haben. Wir haben viele Fehler begangen, und wir sind nur in dieser Position, in der wir uns derzeit befinden, weil sie auch diese Fehler gemacht haben.“, weiß Haas.
Neuer Aston Martin entscheidet über Alonsos Karriere
Das Debüt des AMR26B ist nicht nur entscheidend für die Performance des Aston Martin Aramco Formula One Teams nach der Sommerpause, sondern auch für die Zukunft von Fernando Alonso beim Team.
Glock sieht Hadjar als F1 Fahrer des Jahres
Timo Glock lobte Isack Hadjar für dessen furchtlose Herangehensweise an die Partnerschaft mit Max Verstappen bei Oracle Red Bull Racing.