Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko berichtet, dass jetzt auch Pierre Gasly das Setup von Max Verstappen verwendet. Der Franzose machte in den erste neun Rennen der Saison keine gute Figur.
Im Vergleich zu seinem Teamkollegen Max Verstappen liegt Gasly in Sachen Performance weit hinten. Mit 43 Punkten kann der Franzose nicht mit den 126 Punkten von Verstappen mithalten. Beim Grand Prix in Österreich belegte Gasly den siebten Platz, während Verstappen zum wiederholten Male in Spielberg zum Sieg raste.
Auch Dr. Helmut Marko findet die Form von Gasly als „nicht zufriedenstellen“, daher darf der 23-Jährige ab sofort nicht wesentlich von Verstappens Setup abweichen. „Gasly hat unsere Erwartungen noch nicht erfüllt, wir versuchen ihm jetzt zu helfen.“, sagt Marko zu ‚Autosport‘. „Wir ändern jetzt viele Dinge, passen vieles an und helfen ihm, aber jetzt muss Gasly liefern. Er suchte immer nach dem Fehler im Auto, im Chassis. Wir haben es überprüft, da war nichts.“
Daher erklärt Marko, dass Gasly auch jetzt das Setup von Max Verstappen verwenden wird, da Max viel erfahrener ist und auch das erfahrenere Engineering-Team hat. „In dieser vorgegebenen Konfiguration darf er herumspielen, so dass es zu seinem Fahrstil passt, aber er darf sich davon nicht dramatisch entfernen. Davor hat er viel experimentiert und ist von einem Extrem ins andere gesprungen.“, berichtet der Österreicher.
Auch Teamchef Christian Horner hat einen guten Rat für seinen Piloten. Er meint, dass Gasly Ablenkungen, wie den Versuch sich mit Verstappen zu messen, oder auch die Kritik in den sozialen Medien vermeiden müsste. Er müsse ein neues Kapitel aufschlagen und die ersten neuen Rennen hinter sich lassen.
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