Formelaustria unterstützt Initiative für Inklusion im Motorsport

Formelaustria ist ab sofort Partner von United in Dreams, einer Plattform für inklusiven Motorsport, die körperlich eingeschränkte Jugendliche das Kartfahren ermöglicht

Mit „United in Dreams“ wurde eine Plattform geschaffen, die der Inklusion im Motorsport den Weg bereitet. Beim Wettbewerb mit innovativen E-Karts soll für gehandicapte Jugendliche sportliche Chancengleichheit gewährleistet und die Teilnahme von körperlich eingeschränkten Menschen im Rennsport selbstverständlich werden.

Zusammenarbeit mit dem Motorsportverband

Der ehemalige DMSB Generalsekretär Christian Schacht hat mit einem engagierten und Motorsport-erfahrenen Team, in dem u.a. auch Ex-Mercedes-Formel 1 Pressechef Wolfgang Schattling dabei ist, diese Initiative gelauncht. Durch den Verein x4in e.V.–Experience for Innovation, eine Partneragentur des Deutschen Motor Sport Bundes, wird ein neuer, inklusiver Weg eingeschlagen, der es mit diesem zukunftsweisenden Projekt Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung helfen soll, durch die Einstiegsdisziplin Kartslalom für den Motorsport gewonnen zu werden. Das Projekt fördert das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwirken der Kinder und Jugendlichen, verankert den Gedanken der selbstbestimmten, gleichberechtigten Teilhabe schon früh im Bewusstsein der jungen Menschen und stärkt Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Bei Sichtungsveranstaltungen bekommen Kinder und Jugendliche mit verschiedensten körperlichen Behinderungen die Möglichkeit mit dem inklusiven Elektro-Kart zu fahren und die Disziplin E-Kart-Slalom auszuprobieren. Den vorläufigen Höhepunkt des Projektes bildet die Teilnahme an unserem Finale im August 2022.

Innovative Elektrokarts als Rennwagen

Motorsport ist Innovationstreiber. Daher soll eine revolutionäre Technologie nun helfen, ein neues Kapitel im Kartsport zu schreiben. Das Steer-by-Wire Lenksystem von Schaffler Paravan, bei dem die Verbindungen der Systemkomponenten ohne direkte mechanische Verbindung elektrisch ausgeführt werden, erlaubt es den Fahrern die Karts über eine Art Joystick zu steuern. Weltweit hat Paravan in den letzten Jahren knapp eine Milliarde „by-Wire“ gefahrene Kilometer an Erfahrung gesammelt. Und täglich kommen viele hundert Kilometer dazu. Auf diese Weise können auch Menschen am E-Kart-Sport teilnehmen, denen normalerweise die körperlichen Möglichkeiten fehlen, eine herkömmliche Lenkung zu bedienen. Die E-Karts sind zudem so konzipiert, dass sie je nach Einschränkung individuell angepasst werden können. Um auch Kart-Neulingen, mit oder ohne körperliche Einschränkungen, einen sicheren Start in den Slalom-Sport zu ermöglichen, besitzen die Elektro-Karts ein individuell anpassbares Motorenmanagement und ein Sicherheitskonzept mit einer externen Notabschaltung.

Prominente Förderer

„United in Dreams“ wird aber nicht nur vom DMSB, sondern auch von anderen großen Organisationen wie „Aktion Mensch“ oder Laureus Sport for Good unterstützt. „Ein solches Corporate Social Responsibility-Projekt könnte für die Automobilwirtschaft oder im Motorsport engagierte Firmen wie z.B. Red Bull sehr interessant werden, weil hier die Motorsport-Einstiegskategorie E-Kart-Slalom jungen Menschen mit und ohne körperliche Einschränkungen eine Plattform für einen chancengerechten Wettbewerb bietet,“ so Schattling. Auch bekannte Rennsportgrößen aus aller Welt von Ex-FiA-Präsident Jean Todt, über „Striezel“ Stuck, Gary Paffett, Carrie Schreiner oder Daniel Abt bis Susie Wolff stehen hinter der Aktion. „Inklusion ist für die Balance in unserer Gesellschaft eminent wichtig. Daher war es mir ein Anliegen, dass wir hier Partner werden,“ sagt Formelaustria Herausgeber Harry Miltner, dessen Agentur HM Sports bereits das Fußball-Inklusionsprojekt Spielerpass unterstützt.

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