Formelaustria Ranking: Die Stallduelle nach Österreich

So steht’s in den teaminternen Duellen nach 11 von 22 Rennen. Die Tendenz berücksichtigt die Situation zwischen Fahrern in den letzten Rennen

 

TEAM NOMINELLE NR. 1 PUNKTE NOMINELLE NR. 2 TENDENZ
Max Verstappen 208:151 Sergio Perez Klarer Vorteil Verstappen: Der Weltmeister präsentiert sich in überragender Form und dominiert die Meisterschaft. Da stört es auch nicht, wenn er sich einmal mit P2 begnügen muss. „Checo“ macht einen sehr guten Job, was die Bullen mit einem neuen Vertrag belohnt haben.
Charles Leclerc 170:133 Carlos Sainz Vorteil Leclerc: Der erste GP Sieg hat Sainz natürlich enormen Auftrieb gegeben, was man auch im Sprint von Österreich gesehen hat. Dennoch sind die Rollen klar verteilt und Leclerc der Go-to-Guy, wenn Ferrari nicht wieder von selber die Rennstrategie versemmelt und ihn um wichtige Punkte oder gar Siege bringt.
Lewis Hamilton 109:128 George Russell Unentschieden: Auch wenn George nach Punkten immer noch klar vorne liegt, ist der Rekordchampion im Kommen. Drei dritte Plätze in Serie sprechen eine klare Sprache für Hamilton, zumal Teamkollege Russell in Silverstone beim Startcrash ausschied. Und alle wissen, was passiert, wenn Lewis Lunte gerochen hat!
Fernando Alonso 29:52 Esteban Ocon Vorteil Ocon: Von den Punkten her, liegt Esteban, der eine tolle Saison fährt – sechsmal in den Top 7 – noch vorne, aber Alonso hat eindeutig noch immer die Pace. Der Doppelweltmeister war auch in Spielberg pfeilschnell, musste aber wegen des Startdesasters im Sprint den GP von ganz hinten in Angriff nehmen.
Lando Norris 64:17 Daniel Ricciardo Vorteil Norris: Beide McLaren-Piloten haben sich in den letzten Rennen nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Allerdings scheint sich Sorgenkind Ricciardo ein wenig gefangen zu haben und hinkt nun nicht mehr meilenweit hinter Teamleader Norris hinterher. Letzterer wird mit dem 2022er nicht wirklich warm.
  Valtteri Bottas 46:5 Guanyu Zhou Klarer Vorteil Bottas: Wie zu erwarten war, ist der zweifache Vizechampion der Anführer bei Alfa. Fünfmal die Top 6 zu erreichen, ist wohl mehr, als man in Hinwil erwartet hatte. Zhou zeigt aber eine respektable Rookie-Saison, wirkte in Spielberg noch etwas durchgebeutelt vom brutalen Crash in Großbritannien.
Kevin Magnussen 22:12 Mick Schumacher Unentschieden: Auch wenn „K-Mag“ weiterhin konstant seine Leistung bringt, so ist das Stallduell langsam ausgeglichen, weil bei Mick endlich der Knoten geplatzt scheint. Der Deutsche konnte zuletzt seinen Teamkollegen nicht nur zweimal schlagen, sondern auch doppelt – in Spielberg mit P6 sogar fett – punkten.
  Pierre Gasly 16:11 Yuki Tsunoda Vorteil Gasly: Nach drei Rennen ohne einen einzigen Punktgewinn herrscht bei Alpha Tauri dicke Luft. Starpilot Gasly hat nun öffentlich dringend Updates gefordert, Heißsporn Tsunoda lässt sich immer wieder lautstark am Boxenfunk gehen. Da muss Teamchef Franz Tost für Ruhe und Ordnung, aber auch mehr Speed sorgen.
Sebastian Vettel 15:3 Lance Stroll Vorteil Vettel: Die „grüne Gurke“ von Aston Martin sorgt bei Vettel und Stroll immer wieder für viel Frust, wirkt schwerfällig und langsam. Auch die „Red Bull Upgrade Kopie“ hat bislang nicht die gewünschte Trendwende gebracht. Wenn’s nicht bald was wird, dann geht „Super Seb“ wohl in Frührente.
Alex Albon 3:0 Nicholas Latifi Klarer Vorteil Albon: Die Updates am Williams scheinen zu funktionieren, denn Albon wird von Rennen zu Rennen stärker. Leider hat Latifi, diese noch nicht am Auto, denn der würde sie dringend benötigen, da er ohnehin schon massiv hinter dem Stallkollegen zurückliegt. Wenn er nicht bal liefert, ist es 2023 weg!

 

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