Formelaustria Race Academy Gala wird zum Motorsport-Highlight des Jahres

Die zweite Jahresgala von Österreichs einzigem Nachwuchsfahrerprogramm war Bühne für internationale F1 Stars, aber auch ein Stelldichein der heimischen Motorsport-Szene

Vergangenen Samstag lud die Formelaustria Race Academy zu ihrer jährlichen Gala, die dieses Jahr im Courtyard by Marriott Prater Wien stattfand. Erstmals gab es mit Ex-F1 Pilot Kevin Magnussen, Ex-F1 Renndirektor Niels Wittich, dem ehemaligen McLaren und Williams F1 Teamchef Jost Capito, und Gastgeber Harry Miltner vier Keynote-Speaker, die über die Bedeutung der Nachwuchsarbeit im Motorsport diskutierten.

Als Gäste lauschten neben internationalen Junior-FahrerInnen wie F1 Academy Ass Mathilda Paatz oder Formel 4 Shooting Star Max Karhan, zahlreiche heimische PilotInnen wie Mick Wishofer, Patrick Schober, Raphael Rennhofer, Alina Loibnegger, Clara Stiebleichinger oder Tobias Poschik dem Geschehen.

Vor vollem Haus – es waren auch zahlreiche Fans zu Gast – wurden die beiden Piloten Luis Moser (GT4 Germany) und Marcel Kieser (Formel 4) für ihre erste erfolgreiche Saison in der Akademie geehrt. Die Formelaustria Race Academy, im Juni 2024 gegründet von HM Sports und Renauer Motorsport, ist ein zweijähriges Programm, das Karttalente und Top-SimRacer auf ihrem Weg zum professionellen Rennfahrer unterstützt.

„Alle wünschen sich einen neuen Österreicher in der Formel 1 und dazu muss man seine Hausaufgaben im Nachwuchs machen,“ erklärte Jost Capito. „Daher ist das, was Harry Miltner hier auf die Beine gestellt hat, gar nicht hoch genug einzuschätzen.“

Dementsprechend zufrieden war Academy-Gründer und Programmdirektor Miltner: „Wir haben uns nicht nur sehr gefreut, dass so große Namen wie Magnussen, Wittich und Capito zu uns gekommen sind; sondern auch darüber, dass die Gala von den rot-weiß-roten Piloten so gut angenommen wird.“

Mittelfristiges Ziel ist, die Formelaustria Race Academy Gala zu einer zweitägigen Motorsport-Konferenz und Ausstellung zu machen.

Und dies hält unter anderen Niels Wittich „für absolut möglich. Österreich hat eine lange Tradition im Motorsport, denken wir nur an Jochen Rindt, Niki Lauda, Gerhard Berger und andere. Daher hat diese Veranstaltung sicher das Potenzial etwas ganz Großes zu werden.“

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