Neu auf Formelaustria.at die wichtigsten Einschätzungen zum Qualifying kurz zusammengefasst
Kurzanalyse des Qualifyings der Niederlande
Besser als erwartet:
- Charles Leclerc musste sich nur um 21 Tausendstelsekunden im Kampf um die Pole geschlagen geben
- Carlos Sainz konnte diesmal mit den beiden Dominatoren mithalten und fuhr bis auf ein Zehntel an Verstappen ran
- Lewis Hamilton zeigte eine tolle erste Runde in Q3 und war drauf und dran sich im letzten Run zu verbessern, doch dann kam Gelb
- Lance Stroll zog mit einer grandiosen Runde in Q3 ein, hatte dort leider einen technischen Defekt
- Mick Schumacher strafte alle Kritiker Lügen und drang mit dem Haas F1 Boliden bis in Q3 vor – Hut ab!
- Yuki Tsunoda schlug den Stallgefährten hauchzart und qualifizierte sich damit für den letzten Abschnitt
Erwartungsgemäß:
- Max Verstappen hat sich beim Heimspiel mit einer ganz starken Vorstellung die nächste Pole Position zuhause gesichert
- George Russell kam locker in Q3, konnte dort aber den Teamkollegen nicht übertreffen, da seine schnellste Runde gestoppt wurde
- Lando Norris brachte den McLaren sicher ins letzte Segment, aber dort ging nicht mehr viel
- An sich ist P11 für Pierre Gasly kein Beinbruch, aber wenn der Teamkollege es in Q3 schafft, dann doch eher mittelprächtig
- Guanyu Zhou stellte seinen Alfa-Romeo-Boliden nach einer soliden Fahrt letztlich auf P14
- Leider nur wenig überraschend konnte sich Daniel Ricciardo mit seinem McLaren wieder nicht für Q2 qualifizieren
- Praktisch schon fix auf den letzten Platz eingebucht scheint Williams Pilot Nicholas Latifi, Teamkollege Alex Albon schaffte die erste Hürde hingegen souverän
Schlechter als erwartet:
- Sergio Perez hinkte das ganze Qualifying hinter Teamkollege Verstappen hinterher und drehte den Wagen im letzten Run von der Strecke
- Erstmals seit Barcelona schaffte es kein Alpine-Pilot in den letzten Abschnitt, sowohl Esteban Ocon als auch Fernando Alonso machten entscheidende Fehler
- Das Qualifying wird immer mehr zum Problemfall für Alfa-Pilot Valtteri Bottas, der in Q1 steckenblieb
- Sebastian Vettel hatte die Pace für den Einzug in Q2, rodelte aber in der letzten Steilkurve ins Kiesbett
- Kevin Magnussen machte gegen Ende seiner schnellen Runde zweimal den gleichen Fehler und verlor so vor der Zielkurve an Speed
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