Formelaustria Quali-Kurzanalyse – Italien GP

Neu auf Formelaustria.at die wichtigsten Einschätzungen zum Qualifying kurz zusammengefasst

Kurzanalyse des Qualifyings von Italien

Besser als erwartet:

  • Dass Charles Leclerc auf der Pole stehen würde, war angesichts der Strafen wahrscheinlich, aber aus eigener Kraft ist stark
  • Carlos Sainz zog im Qualifying alle Register und war pfeilschnell unterwegs, schade um den Grid Penalty
  • Daniel Ricciardo und Monza – das scheint zu passen – der Vorjahressieger war plötzlich wieder auf Augenhöhe mit Norris
  • Pierre Gasly hat wieder einmal gezeigt, dass ihm Monza liegt und er konnte beide Alpines und beide Alfas schlagen
  • Gestern noch im Aston Martin, musste Nyck de Vries heute in den Williams rein und schaffte den Sprung in Q2 – Topleistung

Erwartungsgemäß:

  • Wie erwartet, konnten sich die beiden Mercedes Piloten hinter den dominierenden Teams klassieren – Lewis Hamilton vor George Russell
  • Lando Norris holte wieder alles aus dem McLaren heraus und klassierte sich wieder hinter den großen drei Teams
  • Für die Alfa Romeo Fahrer Valtteri Bottas und Guanyu Zhou war vor den Augen von Teamgründer Peter Sauber in Q2 Schluss – Aufgabe erfüllt
  • Yuki Tsunoda brachte den Alpha Tauri sicher ins zweite Segment, stellte dort aber aufgrund seiner Strafen ab
  • Beide Haas-Piloten, Kevin Magnussen und Mick Schumacher, hatten mit dem auf High-Speed Strecken zu langsamen Dienstwagen keine Chance
  • Auch für die Jungs von Aston Martin, Sebastian Vettel und Lance Stroll, gab es im Temple of Speed nichts zu holen

Schlechter als erwartet:

  • Eigentlich hatte alles auf eine Pole Position (ohne Strafe) vom Weltmeister getippt, aber der musste sich am Samstag geschlagen geben
  • Fernando Alonso in Q3 zu sehen, war keine Überraschung – allerdings schon, dass er dort dann keine Zeit mehr setzen konnte
  • Esteban Ocon nicht in den Top 10 zu sehen, war doch eine negative Überraschung des Qualifyings
  • Dass Nicholas Latifi es nicht in Q2 schafft, war zu erwarten. Aber dass er auch hinter seinem „Last Minute Teamkollegen“ de Vries landet, ist ein weiterer Schlag ins Gesicht
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