Formelaustria analysiert für Euch die teaminternen Duelle der Formel 1 in der ersten Saisonhälfte
Das Team
Bei Sauber hing die Saison lange an einem seidenen Faden und so präsentierten sich auch die Fahrer. Der Bolide war viel zu langsam, zu schwer, zu wenig standfest – schlichtweg nicht konkurrenzfähig.
Seit der Übernahme durch die Investorengruppe Longbow herrscht ein neuer Spirit bei den Hinwilern. Nun muss sich dieser aber auch in Ergebnissen niederschlagen, denn bislang war die Saison 2016 nur Schweizer Käse.
Die Piloten
Bislang gab es keine Punkte für den Schweden, der hausintern aber dennoch besser abschneiden konnte als sein höher gehandelter Teamkollege Felipe Nasr. Ericsson führt sowohl in den Qualifying-Duellen mit 7:5 als auch in den besseren Rennergebnissen mit 6:5.
Für Nasr lief es heuer lange gar nicht. Selbstredend hat auch er keine Punkte am Konto, aber oft auch noch das Nachsehen gegenüber Pay-Driver Ericsson. Zudem wirkte der Brasilianer oft lustlos und sorgte mit der internen Kollision in Monaco für einen Tiefpunkt.
Erst seit dem Europa-GP in Baku läuft es für Nasr wieder besser, doch er kann sich nicht mehr so sicher sein, dass ihn Sponsor Banco do Brasil in der Formel 1 hält. Stallgefährte Ericsson hingegen wird von Tetra-Pak finanziert, dessen Eigentümer Ruben Rausing gut mit Longbow-Chef Pascal Picci verbandelt ist.
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