Formelaustria.at wurde Zeuge einer Molotowcocktail-Attacke in Manama
Als Patrick Pichler, Chefredakteur von Österreichs Motorsport-Plattform Formelaustria.at, letzten Freitag in Manama, Bahrain, auf dem Rückweg vom Freien Training zum Grand Prix von Bahrain war, sah er einen Molotow Anschlag.
„Ich fuhr gegen halb Elf Uhr nachts mit dem Auto Richtung Hotel und musste an der Kreuzung bei der Old Asian School halten. Plötzlich stürmten fünf bis sechs Vermummte aus einem Hinterhof heraus, einer hatte einen Molotow-Cocktail in der Hand“, erinnert er sich.
„Zuerst habe ich das gar nicht realisiert. Ich sah dann nur noch die Flasche im Rückspiegel auf der Straße explodieren.“
Formelaustria.at hat bei der Manama Metropolitan Police nachgefragt: Diese untersuchte den Fall und kam zum Schluss, dass es sich wahrscheinlich um einen weiteren Angriff auf eine Schule handelte.
„Wir hatten in jüngster Vergangenheit 525 terroristische Anschläge auf öffentliche Schulen. Die Terroristen verwenden meist Molotow-Cocktails oder kleinere Bomben. Leider kommen auch immer wieder Menschen zu Schaden“, so ein Sprecher der MMP.
2011 musste der Bahrain GP aufgrund massiver politischer Ausschreitungen, Revolten und Straßenschlachten im Vorfeld abgesagt werden. Ein Jahr später stand das Rennen wieder auf der Kippe, fand aber auf Drängen von Bernie Ecclestone schließlich doch statt.
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