Mit einem Team in die Formel 1 zu kommen ist schwierig, zwar ist die Königsklasse offen für die Aufnahme neuer Teams, Bewerber sind jedoch eine Seltenheit.
Mit Haas F1 konnte sich 2016 zwar ein neuer Rennstall etablieren, doch von den weiteren 4 neugegründeten Teams in diesem Jahrtausend (Toyota, Lotus, Caterham, HRT und Virgin) ist keines mehr in der Königsklasse vertreten.
Für viele sind die Hürden des Einstiegs zu hoch. Man sollte meinen, dass vor allem Formel 2-Teams interessiert sein könnten, den Schritt zu wagen, beim Thema F1 winken jedoch alle ab. „Die aktuelle Formel 1 ist für kein Team erreichbar“, sagt Prema-Teamchef Rene Rosin gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘.
Rosin hat mit seinem Team die vergangenen 2 Jahre in der GP2/Formel 2 dominiert, traut sich den Sprung in die F1 jedoch nicht zu. „Wenn die Bedingungen passen, dann können wir darüber nachdenken, aber derzeit sind große Veränderungen in der Gesamtstruktur nötig“, sagt er und fügt hinzu, dass er im Moment kein Budget für die F1 aufbringen könnte.
Auch Racing-Engineering-Teamchef Alfonso de Orleans-Borbon sieht die Problematik in Sachen Budget. „“Das Problem ist, heute haben selbst die sehr guten Formel 1-Teams wirtschaftliche Probleme. Es gibt keine Sponsoren, die Kosten sind gestiegen, technische Kriege werden ausgetragen.“ Er hält einen Formel 1-Einstieg nicht für vernünftig. „Man könnte es versuchen, aber wenn man nach 6 Monaten seine Pforten schließen muss – war es das wirklich wert?“
Zwar sind sich die Teamchefs einig, dass die Formel 1 für Fahrer, Team, Ingenieure und Mechaniker der absolute Traum wäre, doch die Realität würde dies wohl ziemlich schnell zum Albtraum machen. „Wenn man als neues Team einsteigt, ist es verrückt“, schüttelt Orleans-Borbon den Kopf.
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