Formel 1 verbietet Plastikflaschen und bringt Pässe aus

Die Bemühungen der Formel 1, Plastikmüll zu reduzieren, werden in diesem Jahr zunehmen. Die Mitarbeiter der Serie verwenden ab sofort keine Einwegplastikflaschen mehr und die offiziellen Ausweise bestehen jetzt aus recyceltem Material

Als Teil des langfristigen Nachhaltigkeitsschubs hat die Formel 1 einige wichtige Ziele skizziert, die sie erreichen möchte, im Sinne ihres Bestrebens ab 2030 klimaneutral zu werden. Dazu gehört die Vision, dass F1-Veranstaltungen vollständig von Einwegkunststoffen befreit, und dass 100% aller Abfälle wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden. Während die FIA eine Frist bis 2025 festgelegt hat, beschloss die Formel 1, schon dieses Jahr einen großen Schritt zu machen, um die Zahl der eigenen Einweg-Plastikflaschen im Fahrerlager drastisch zu reduzieren. Ab dem ersten Test dieses Wochenende in Bahrain und für alle Grands Prix in diesem Jahr dürfen die offiziellen F1 Mitarbeiter keine Einweg-Plastikflaschen mehr verwenden. Stattdessen hat die F1 mehr Wassertankstellen rund um die Rennstrecke eingerichtet. Im Fahrerlager, den Büros und Garagen können alle Mitarbeiter ihre Flaschen nachfüllen. Darüber hinaus erhalten alle Kameraleute und Mitarbeiter an der Strecke, tragbare Wasserbehälter für den Tag.

Pässe aus Recyclingmaterial

Als weitere Maßnahme hat die Formel 1 auch die Verwendung von Einwegkunststoff für alle Paddock-Pässe untersagt. Diese Pässe, die von Mitarbeitern der F1, der FIA, der Teams, Medien, von Gästen und auch Fans verwendet werden, sind ab der Saison 2021 aus recyceltem Kunststoff. Schätzungen zufolge wurden rund 145.000 Plastikflaschen für die Erstellung der Jahreskarten verwendet. F1 Star Sebastian Vettel, der sich am meisten dafür eingesetzt hat, dass der Sport den Plastikverbrauch einschränkt, begrüßt die Entwicklung sehr. Der vierfache Weltmeister wurde oft beim Aufräumen von weggeworfenen Plastikflaschen im Pressekonferenzraum nach dem Rennen gesehen. „Die Leute trinken gerne ein Bier, die Leute trinken gerne Wasser, oder vielleicht etwas anderes. Und normalerweise wird all dies in Plastikbechern und Plastikflaschen verteilt, also sollten wir damit aufhören. Wir sollten eine Alternative finden. Wir brauchen ein kunststofffreies Fahrerlager und das sind erste gute Schritte.“

 

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