Die Formel 1 hat seit der Übernahme von Liberty Media im Department Social Media einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht. Im Vergleich mit anderen Sportarten ist man jedoch weit hinterher.
In der letzten Woche hat die Formel 1 verkündet, dass man bereits 11,9 Millionen Follower auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube hat. Das ist eine Verbesserung von 54,9% zum Vorjahr. Das erscheint auf den ersten Blick ein gutes Ergebnis zu sein, doch im Vergleich zu anderen Sportarten ist die Formel 1 weit hinterher.
In der vergangenen Saison hat man im Bereich Social Media schon einige Veränderungen vorgenommen. Die Beschränkungen der Videoinhalte wurden für die Team gelockert und auch auf der eigenen Plattform der Formel 1 gibt es mehr Videos zu sehen. Auch die Zahlen sprechen für die Veränderung. In der vergangenen Saison gab es 64 Millionen Videoklicks auf Twitter, das entspricht einem Anstieg von 165%.
Doch das ist laut Pat Symonds erst der Anfang. Der ehemalige Williams-Technikchef arbeitet jetzt unter Ross Brawn in einer Arbeitsgruppe, die die Formel 1 auch in den Sozialen Medien nach vorne bringen soll. „Wenn man das liest, schaut es nach guten Nachrichten aus, doch in der Realität sind wir im Nirgendwo.“, berichtet Symonds bei einer Motorsport-Konferenz. „Wir sind so weit hinten. Wenn man sich nur Facebook ansieht, Mercedes hat da über 10 Millionen, aber der Barcelona Fußballclub hat über 95 Millionen. Die Formel 1 ist da nichts. Dasselbe gilt für die Fahrer. Lewis hat vier Millionen Follower auf Facebook, während Ronaldo 11,8 Millionen hat. Wir müssen in diesem Bereich noch so tun. Zumindest ist uns das jetzt bewusst.“, erklärt Symonds.
Derzeit evaluieren die F1 Bosse die Social Media Plattformen und formen einen Plan für die kommende Saison, um die Aufmerksamkeit im Netz zu erhöhen.
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