Max Verstappen und Charles Leclerc haben beide von Pirelli bessere Regenreifen gefordert.
Beim Großen Preis von Japan starteten die meisten Piloten trotz stehenden Wassers und viel Gischt mit den Intermediates, weil der eigentliche Full Wet nicht auf Temperatur kommt, aber auch schnell abbaut. Erst auf Befehl der FIA montierten die Teams die Full Wets, wechselten aber so rasch wie möglich zurück.
„Ich möchte niemanden angreifen, aber ich denke, wir brauchen bessere Regenreifen“, erklärte Verstappen. „Wenn man sieht, was die Fahrer in den 1990er oder frühen 2000er Jahren bei dieser Wassermenge auf der Strecke tun konnten, ist der Unterschied zu heute gewaltig.“
Der Doppelweltmeister beschrieb die Full Wets als „viel zu langsam“ und „sie können nicht wirklich viel Wasser verdrängen. Daher versuchen alle immer, sehr schnell auf die Intermediates zu gehen, weil Du sonst so viel Zeit auf eine Runde verlierst. In Suzuka waren das rund fünf Sekunden.“
Für Leclerc ist die von den 2022er-Autos im Regen aufgewirbelte Gischt ein großes Problem. Dadurch wird die Sicht noch schlechter und das hat auch viel mit den Reifen zu tun. Da sollten wir unbedingt etwas ändern.“
Sowohl Verstappen als auch Leclerc würden sich jederzeit Zeit nehmen, um Tests im Nassen zu organisieren und mit Pirelli zusammenarbeiten, um bessere Reifen zu entwickeln. Ein Regenrennen sollte auch bei starkem Regen gefahren werden können.“
Mercedes behebt Startprobleme mit neuem Kupplungshebel
Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team hat seine Startprobleme durch Software-Updates und eine Modifikation des Kupplungshebels für Kimi Antonelli behoben.
Leclerc rief in Montreal nicht sein Bestes ab
Charles Leclerc gab Einblicke in die Gründe, warum er am Wochenende in Montreal Schwierigkeiten hatte, mit Lewis Hamiltons Tempo mitzuhalten.