In der vergangenen Saison kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen auf der Strecke zwischen Perez und Ocon, das Team droht nun mit ungewöhnlichen Konsequenzen, sollten sich die beiden Rivalen nicht benehmen.
Force India-Betriebsleiter Otmar Szafnauer erklärt gegenüber ‚Auto motor und sport‘: „Wir haben viele Möglichkeiten, sie zu kontrollieren. Entweder es gibt ein Überholverbot. Oder wir reißen einfach ein Siegel vom Getriebe, und der Fahrer wandert 5 Startplätze zurück.“
Glaubt man dieser Aussage, dann würde Force India also nicht davor zurückschrecken, das eigene Qualifying-Ergebnis mit einer Startplatz-Strafe bewusst zu verschlechtern, um ein Aufeinandertreffen der beiden Piloten auf der Strecke zu verhindern.
Szafnauer ist aber guter Dinge, dass sich die beiden Streithähne Perez und Ocon nach dem Gezanke in der vergangenen Saison nun besser im Griff haben und es zu keinen weiteren Schwierigkeiten kommen wird. „Ich glaube, die beiden haben aus dem letzten Jahr gelernt. Sie sind reifer geworden. Ich erwarte keine Probleme.“
2018 könnte das letzte Jahr sein, in dem die explosive Fahrerpaarung noch besteht. Das liegt aber nicht an den Differenzen der beiden Piloten, sondern daran, dass die positive Entwicklung von Mercedes-Junior Esteban Ocon auch Toto Wolff und Co. nicht entgangen ist.
„Wir haben einen Vertrag mit Esteban für 2019“, sagt Szafnauer, aber man könne die Möglichkeit natürlich nicht ausschließen, dass Mercedes den 21-jährigen schon vorzeitig ins Werksteam holt. „Es ist nicht schön, einen Fahrer aufzubauen und auf ein bestimmtes Niveau zu bringen, und dann nimmt ihn dir ein größeres Team weg. Aber damit musst du leben, die Formel 1 ist kein Kindergeburtstag.“
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