Da nun McLaren-Honda Ende dieser Saison Geschichte ist, fürchtet man bei Force India, dass das Team aus Woking mit den Renault-Einheiten schwer zu schlagen sein wird.
Derzeit gut im Rennen
Force India hat in dieser Saison wenig Probleme, den komfortablen vierten Platz in der WM-Wertung zu verteidigen, doch man fürchtet, dass es nächste Saison ganz anders laufen wird. Das Team fürchtet vor allem McLaren mit ihrem neuen Motorenpartner Renault, denn man geht davon aus, dass McLaren wieder zu alter Größe zurückfinden wird. „Renault ist ein konkurrenzfähiges Paket, und es sieht so aus, als hätte McLaren ein ordentliches Chassis. Und ihre Fahrer sind mit Sicherheit gut.“, meldet sich Otmar Szafnauer zu Wort. Man geht bei Force India davon aus, dass McLaren nächstes Jahr sowohl in Sachen Fahrer, Motor und Chassis eine gute Performance hinlegen wird und somit könnte McLaren durchaus das Podest in Angriff nehmen. Derzeit verweilt das Team auf Platz neun der WM-Wertung und ist somit keine Bedrohung für Force India.
Woking hat alle Möglichkeiten
Bei Force India sieht man auch ein, dass Woking durchaus die besseren Möglichkeiten hat, ein konkurrenzfähiges Auto zu entwickeln. Einerseits haben man dort ein gutes Team an Ingenieuren und andererseits hatte die Partnerschaft mit Honda auch seine Vorteile, denn man hatte intensiv am Chassis des McLaren gearbeitet. „Außerdem sind sie immer noch ein großes Team. Sie werden im kommenden Jahr mit Sicherheit schwierig zu schlagen sein. Aber wir nehmen die Herausforderung an.“, so Szafnauer.
Muss Franco Colapinto für Alonso Platz machen?
Laut japanischen Medien soll Flavio Briatore Pilot Franco Colapinto mitgeteilt haben, sich für nächste Saison ein neues Team zu suchen.
Komatsu: „Arbeiten großartig, aber habe noch zu wenig Budget“
Ayao Komatsu räumte ein, dass das TGR Haas F1 Team trotz der hervorragenden Arbeit seiner Mitarbeiter noch immer nicht mit dem Budgetlimit der Formel 1 arbeiten kann und damit gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt ist.