Force-India-Pilot Sergio Perez sagt, dass die aktuelle finanzielle Situation bei Force India kritisch sei. Er glaubt aber weiterhin ans Team und er will sein Engagement verstärken.
Sergio Perez sagt, dass sich Force India in einer ernsten finanziellen Situation befindet. Schon seit Längerem kursieren Übernahmegerüchte rund um Force India. Der Mexikaner muss sich nun ein klares Bild über die aktuelle Situation verschaffen, um Entscheidungen rund um seine eigenen F1-Karriere treffen zu können.
Zahlungsrückstand und Update-Aufschub
Zudem musste Force India einige Updates aufgrund finanzieller Engpässe zurückhalten und auch bei dem Motorenlieferanten Mercedes soll man mit den Zahlungen in Rückstand geraten sein.
Obwohl der Teambesitzer Vijay Mallya darauf beharrt, dass die finanzielle Lage nicht anders sei als in vergangenen Jahren, gibt es bereits Spekulationen über ein Insolvenzverfahren. Zudem wird auch der Vater von Lance Stroll zunehmend mit Force India in Verbindung gebracht. Es heißt der Kanadier hätte ein Auge auf das angeschlagenen Force India geworfen.
Auch Perez macht keinen Hehl daraus, dass die Finanzen das Team straucheln lässt, er betont aber, dass es ihm immer noch möglich ist im vorderen Mittelfeld mitzufahren. „Im Moment ist die Situation kritisch. Es ist kein Geheimnis, dass die finanziellen Probleme das Team aufgehalten haben.“, meint Perez. „Aber wenn man sich die Ergebnisse ansieht, und in der F1 geht es nur um Ergebnisse, dann sind wir fünfter in der Konstrukteurs-Meisterschaft, und man kann sich die finanziellen Probleme, die wir bisher hatten, nicht vorstellen. Es zeigt nur das Potential dieses Teams.“, fügt Perez hoffnungsvoll hinzu.
Perez noch unschlüssig
Bevor er jedoch eine Entscheidung über seine zukünftige F1-Karriere trifft, will er eine bessere Vorstellung über die finanzielle Lage des Teams haben. „Ich würde gerne sehen, was in den kommenden Wochen, Monaten passiert, was auch immer mit dem Team passiert, weil ich glaube, dass es ein großartiges Team ist.“, fügt er noch hinzu.
Perez wird derzeit mit dem Haas-F1-Team in Verbindung gebracht und obwohl er nicht in Eile ist eine Entscheidung zu treffen, will der Mexikaner sich in der Sommerpause ein klares Bild verschaffen: „Ich bin nicht in Eile, da ich weiß, dass ich in einer guten Position bin. Aber je früher, desto besser.“, meint Perez. „Es gibt auch einen Punkt, der bestimmt, wie lange du warten kannst, um dich zu entscheiden. Ich denke, jetzt, während der Sommerpause, werde ich eine gute Vorstellung bekommen, was hier passiert. Dann werde ich eine klare Entscheidung treffen können.“, schließt Perez.
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