FIA Präsident Mohammed Ben Sulayem spielt wieder einmal den „Moralapostel“ und hat mit einer Kommission einen härteren Strafenkatalog fürs Fluchen und Schimpfen der Piloten über Funk ausarbeiten lassen.
Künftig drohen den F1 Stars bei Fehlverhalten Punkteabzüge, hohe Geldbußen und sogar Rennsperren. Wer also durch seine Beschimpfungen dem Weltverband einen „moralischen Schaden“ zufügt, muss mit heftigen Sanktionen rechnen.
Sämtliche Richtlinien sind in Appendix B des Internationalen Sportkodex aufgeführt, aber es bleibt anscheinend den Rennkommissaren überlassen, ob und welche Sanktionen sie verhängen.
Zudem werden die Strafen mit dem Faktor vier multipliziert: beim ersten Mal kostet es 40.000 Euro, beim zweiten schon 80.000 Euro, und beim dritten Verstoß legt ein Pilot 120.000 Euro ab und kassiert auch noch eine einmonatige Sperre inklusive Punkteabzug.
Laut De Telegraaf zeigten sich die Fahrer in ihrer WhatsApp Gruppe am Donnerstagmorgen empört und es ist wahrscheinlich, dass die Piloten unter der Führung der GPDA eine gemeinsame Erklärung abgeben werden.
Die „Sprachregelung“ gilt übrigens auch für die FIA WEC. Allerdings ist dort das Strafausmaß geringer.
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