2026 soll die aktive Aerodynamik, bei der Heck- und Frontflügel auf- und zuklappen, eingeführt werden.
Bei den Simulationen der Teams flogen die Wagen allerdings bei Regenbedingungen reihenweise ab. Denn etwa auf dem Albert Park, wo die schnelle Gegengerade eine Linksknick hat, geraten die Autos mit aktiviertem Geradenmodus, sprich mit zwei offenen Flügeln, voll ins Untersteuern und rutschen in die Mauer.
Dementsprechend versuchte man dne Knick mit aktiviertem Kurvenmodus, also geschlossenen Flügeln, und die Autos kamen perfekt durch. Würden sie aber bei Regenrennen ständig mit maximalem Abtrieb fahren, käme es zu übermäßigem Abrieb der Unterböden und wohl zu zahllosen Disqualifikationen.
Die FIA hat nun reagiert und den Teams erlaubt, einen teilweise aktiven Aerodynamikmodus zu nutzen (Heckflügel offen, Frontflügel zu), wodurch die Downforace bei Schlechtwetter nicht so gravierend ist.
Die Rennleitung legt vor jedem Grand Prix oder Sprint fest, welche aerodynamischen Positionierungen aktiviert werden dürfen.
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