Nun ist die FIA in der Debatte über gesundheitsschädliche Auswirkungen der „hüpfenden“ Autos hineingegrätscht und kündigte erste Schritte an
Der Motorsportweltverband fordert in seiner heutigen Mitteilung „im Interesse der Sicherheit“ von den Teams, „das Phänomen des Porpoising zu reduzieren oder zu beseitigen“. Man habe diese Entscheidung nach Rücksprache mit den Rennärzten getroffen. Die Rennställe sind nun angehalten, ungehend dafür „die notwendigen Anpassungen“ vorzunehmen.
Neben diesen kurzfristigen Maßnahmen wird die FIA ein Treffen mit allen Teams einberufen, um weitere Schritte zu definieren, damit die Probleme dauerhaft nicht mehr auftreten. „In einer Sportart, in der die Teilnehmer mit Geschwindigkeiten von über 300 km/h rennfahren, (…) muss die gesamte Konzentration eines Fahrers auf diese Aufgabe gerichtet sein.“ Daher könnten übermäßige Ermüdung oder Schmerzen eines Fahrers erhebliche Folgen haben. Des weiteren äußerte die FIA „Bedenken hinsichtlich der unmittelbaren körperlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Fahrer“.
Lewis Hamilton war der erste Pilot, der öffentlich über Rückenschmerzen klagte, aber inzwischen haben immer mehr Piloten ihre gesundheitlichen Bedenken geäußert und von unterschiedlichen körperlichen Folgen berichtet. „Die Fahrer haben die Köpfe zusammengesteckt und bis auf einen alle gesagt, dass es ein Problem ist“, bestätigte Mercedes-AMG Petronas Teamchef Toto Wolff. Lediglich Fernando Alonso beunruhigt das „Hoppeln“ nicht.
Die Idee der FIA eine Mindestbodenhöhe vorzuschreiben, findet bei den Teams wenig Anklang. „Es wäre unfair, die zu bestrafen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben“, sagte etwa Red-Bull-Teamchef Christian Horner, und schlug vor, dass „die anderen Teams eine dickere Bodenplatte draufschrauben oder das Auto anheben“.
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