Ferrucci – der nächste Amerikaner in der Formel 1?

Der 19-jährige Santino Ferrucci könnte der nächste Amerikaner in der Formel 1 nach Indy 500 Sieger Alexander Rossi. Formelaustria.at sprach mit ihm bei den Young Driver Tests in Budapest

Santino, Du bist für Trident die Rennläufe der Formel 2 auf dem Hungaroring gefahren. Was ist für Dich nun der größte Unterschied zum Formel 1 Test?

Es sind eindeutig die Bremsen! Das ist ganz anders im Vergleich zu einem Formel 2 oder Gp3 Wagen. Du kannst um Welten später bremsen!

Wie verlief der Test für Dich bislang? Was habt Ihr getestet?

Wir sind von einem Basis-Setup ausgegangen und haben dann verschiedene Dinge ausprobiert, z.B. unterschiedliche Bodenabstände. Das Team hat mir gesagt, dass ich ein ähnliches Feedback gebe wie Romain Grosjean.

Wie wird es für Dich sein, wenn Du wieder zurück in Dein diesjähriges Cockpit musst?

Sicher überhaupt kein Problem. Ich freue mich schon darauf, wieder ins Formel 2-Cockpit zurückzukehren und Rennen zu fahren.

Deine Landsleute Alex Rossi oder Scott Speed konnten sich trotz der grandiosen Nachnamen nicht in der Formel 1 etablieren konnte. Ist jetzt dank Haas F1 die Zeit für einen amerikanischen F1-Fahrer gekommen?

Ja, ich denke, die Zeit ist reif für einen US-Piloten. Wir haben so viele Rennserien in Amerika, aber das Level in Europa ist unfassbar hoch. Ich bin mit zehn Jahren nach England gegangen, weil ich wusste, dass ich nur hier in Europa das Handwerk eines Rennfahrers erlernen kann. Ich wusste, ich muss hier in Europa den Rennsport leben, nur dann habe ich eine Chance.

Eine Chance auf das Ziel Formel 1?

Die Formel 1 ist natürlich das Ziel, der Kindheitstraum aller Rennfahrer. Nach den Tests hier, werde ich mich wieder intensiv auf die restliche Formel 2 Saison vorbereiten und in den Rennen mein Bestes geben. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.

 

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