Ferrari bereitet sich auf das Debüt des SF-26 in Melbourne vor und präsentiert in Bahrain einen neuen Motor und ein neues Aerodynamikpaket.
Das Team hat bislang eine hohe Systemzuverlässigkeit bewiesen, die Leistungsgrenzen aber absichtlich noch nicht ausgereizt.
Der 067/6-Motor hat in den Testfahrten in Barcelona und Bahrain beeindruckende 4.300 km ohne Zuverlässigkeitsprobleme zurückgelegt. Während Lewis Hamiltons Longrun kam es zu einem kurzen Motorstillstand, der jedoch Teil eines Kraftstofftests war.
Teamchef Fred Vasseur erklärte, der Kraftstofftest diene dazu, die benötigte Kraftstoffmenge zu ermitteln, um die FIA-Vorgabe von einem Liter nach dem Rennen zu erfüllen. Die gesammelten Daten sind vielversprechend für zukünftige Grand-Prix-Simulationen.
Die Scuderia plant nun den Einsatz einer neuen Antriebseinheit und eines neuen Getriebes zur Verbesserung der Stromrückgewinnung und Reduzierung des Turbolochs. Dies beinhaltet den Einsatz kürzerer Gänge, was möglicherweise Getriebeverstärkungen zum Schutz vor Ausfällen erforderlich macht.
Die von Ferrari gewählte kleinere Honeywell-Turbine soll das Turboloch minimieren und so eine stärkere Nutzung von Strom auf Geraden ermöglichen. Dies könnte beim Start von Vorteil sein, da größere Turbolader mehr Zeit benötigen, um den optimalen Ladedruck zu erreichen.
Startsimulationen in Bahrain zeigten, dass die Aktivierung des Startsystems etwa 10 Sekunden dauert. Ferraris Ansatz dient unter anderem dazu, diesen Vorteil zu wahren und sich gegen Regeländerungen zu wappnen, die die Startprozeduren beeinflussen könnten.
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