Red Bull äußerte den Vorschlag, das Motorenlimit für die Saison 2018 abzuschaffen, Ferrari stimmte jedoch dagegen.
Ferrari blockiert Red Bull: mit dem Vorschlag, nächstes Jahr die Regel über die Einschränkung der Motoren fallenzulassen, war Ferrari nicht einverstanden. Bereits diese Saison musste die F1 viel Kritik einstecken, aufgrund zahlreicher Motorenstrafen. Die Situation wird sich kommende Saison jedoch noch verschärfen: laut Regeln ist dann nur noch der Einsatz von 3 Triebwerken pro Saison straffrei erlaubt.
Diese Problematik haben Sportchef Ross Brawn, und Red Bull Chef Christian Horner bereits erkannt und kritisiert: während Brawn für eine Abschaffung der Grid Penaltys wäre, stellt Horner die Limitierung der Motoren an sich in Frage. Doch statt Unterstützung für Horner’s Vorschlag, bei 4 Aggregaten zu bleiben, bekam er Gegenwind von den Italienern. Grund: Ferrari soll bereits viel Ressourcen auf die Zuverlässigkeit der Motoren für nächstes Jahr verschoben haben und möchte dahingehend keinen Rückzieher, was das neue Antriebsreglement angeht. Da eine Empfehlung der Strategiegruppe nur einstimmig erfolgen kann, waren die Diskussionen zum Thema somit schnell vom Tisch.
Es ist nicht das erste Mal, dass Red Bull versucht, Unterstützer für diese Idee zu gewinnen. Auch im GP von Italien suchte Horner bereits nach Verbündeten im Fahrerlager, um dem Strafenwahnsinn ein Ende zu setzen. Doch auch in Monza war der Versuch erfolglos.
Zuspruch erhält der RB Chef unerwarteterweise von Weltmeister Hamilton, der eine klare Meinung vertritt, wenn es um das Motorenlimit geht: „Mir gefällt die Regel mit den 3 Motoren nicht, wir sollten mehr Vollgas fahren dürfen. Uns fehlen die Sprints hier in der Formel 1.“
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