Ferrari hatte sich durch den neu modifizierten Unterboden in Ungarn mehr Stabilität fürs Auto erhofft, doch das damit einhergehende Bouncing-Problem ist geblieben. Trotzdem setzt man weiterhin auf die zuletzt eingesetzten Teile.
„Es geht in die richtige Richtung, denn die Fahrer haben jetzt mehr Vertrauen ins Auto.“, begründet Teamchef Fred Vasseur die Entscheidung.
„Spa wird zwar eine andere Nummer, aber ich bin mir sicher, dass wir dann noch ein paar Dinge in der Hinterhand haben werden.“, so Vasseur weiter. „Es ist immer eine Frage der Balance zwischen Abtrieb und Bouncing und das gilt für alle. Es geht uns da allen gleich und es kommt auf die jeweilige Strecke und auf die jeweilige Abstimmung an.“
Die Leistung des Ferraris in Ungarn zeigt jedoch einen Aufwärtstrend, auch wenn Vasseur vor Belgien kein finales Urteil fällen will. Dieses hänge nämlich „alles mit dem Set-Up, der Stint-Länge und den Temperaturen zusammen. Und es stimmt – im Rennen haben wir über die ganze Distanz mit Mercedes und Red Bull gekämpft.“
„Für Spa würde ich gerne noch abwarten. Denn ich bin mir nicht sicher, was die Temperaturen machen in Spa.“
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