Ferrari bestätigt zweiten Sensor

Ferrari bestätigt, dass die FIA einen zweiten Sensor in ihrer Batterie installiert hat. Das Leistungsdefizit hat allerdings nichts damit zu tun. 

Ferrari-Boss Arrivabene bestätigt, dass es in ihrem Ferrari-Boliden einen zweiten, von der FIA platzierten Sensor gibt. Jedoch soll dieser nichts mit dem Leistungsabfall zu tun haben.

Am Beginn der Saison galt das Ferrari-Triebwerk als das Stärkere, was ihnen in einigen Rennen einen klaren Vorteil einbrachte. In Russland und in Singapur verloren die Roten gegen Mercedes, was zu vielen Diskussionen führte. Hatte Mercedes aufgeholt, oder hat Ferrari an Leistung verloren? Vermutungen, dass Ferrari auf der Geraden an Geschwindigkeit verloren hat, machten sich breit. Viele vermuten auch, dass die fehlende Leistung dem zweiten Sensor zuzuschreiben sei. Im Gespräch mit RTL widerlegt Arrivabene diese Gerüchte: „Es hat nichts mit der Geschwindigkeit auf der Geraden zu tun, denn in Singapur und Russland waren wir schneller. Wir waren in Singapur vorne und in Russland waren wir in der Nähe unserer Konkurrenten. In Singapur und Russland waren wir mehr oder weniger in den Geraden gleich mit Mercedes. Wo wir verloren haben, war in den langsamen Kurven. Wir haben die Daten, um es zu bestätigen.“

Auch der zweite Sensor, den die FIA installierte, soll nichts mit der mangelnden Geschwindigkeit zu tun haben. „Unser Batterielayout ist ziemlich komplex, deshalb haben wir der Bitte der FIA zugestimmt, mit ihnen zusammenzuarbeiten und ihre Arbeit zu erleichtern, wir hatten den zweiten Sensor, aber er ändert in keinem Fall die Leistung unseres Autos.“, bestätigte der Ferrari-Boss.

Allerdings macht ihn das Wissen um den Sensor nervös: „Trotzdem finde ich es merkwürdig, dass jeder über den zweiten Sensor Bescheid weiß, weil ich gesagt habe, dass unser Batterielayout sehr komplex ist, aber es ist auch das geistige Eigentum von Ferrari. Ich hoffe, dass jeder, der den zweiten Sensor kennt, in Zukunft nicht mehr über unser Projekt informiert wird. Das könnte eine ernste Angelegenheit sein.“

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