Beim GP in Austin präsentierte die F1 die Neuerung des Unterhaltungsprogrammes in Form von Michael Buffer. Diese Neuerung erhält sowohl Kritik als auch Lob von verschiedenen Seiten.
Gespaltene Meinungen
Während die Teamchefs der F1 weiterhin betonen, man solle keine Angst vor neuen Ideen haben, so gibt es dennoch gespaltene Meinungen zum neuen Showprogramm. Die F1 Organisatoren holten als ersten Versuch Michael Buffer als Präsentator der Fahrer. Die Fans vor Ort waren sichtlich begeistert von dieser Showeinlage, doch an den Bildschirmen zu Hause kam das weitgehend nicht gut an. Auch auf Seiten der Fahrer gab es Kritik, so bezeichnete Fernando Alonso das Prozedere als schlechte Kopie der Indy 500. Auch die Teamchefs meinten, dass man viel mutiger bei den neuen Konzepten sein müsse, um die Fans mehr einzubeziehen. Dennoch gibt es auch positive Stimmen, eine davon ist Mercedes Boss Toto Wolff: „Ich glaube es ist einfach neue Dinge zu kritisieren. Wir müssen auch die Veränderungen akzeptieren. Wir haben eine großartige Show und ein tolles Produkt und wir müssen neue Dinge ausprobieren. Was sie in Austin gemacht haben, hat wirklich gut gepasst. Es waren so viele große Stars beim Rennen dabei, die die F1 mit Michael Buffer und den Bands wirklich genossen haben. Ich glaube es war ein Erfolg.“ Dennoch räumt er ein, dass diese Art der Präsentation nicht bei jedem Rennen ein Hit wäre. Ziel wäre es herauszufinden, was in welchem Land am besten funktionieren würde und das Publikum am meisten anspricht. Auch Red Bull Chef Christian Horner vertritt die gleiche Ansicht. „Es ist Amerika, oder nicht? Wir haben einen neuen Besitzer und wir müssen uns vorbereiten neuen Dinge auszuprobieren. Wenn das das amerikanische Publikum begeistert, warum nicht? Es hat nicht vom Rennen abgelenkt und hat das Publikum vor dem GP richtig angespornt. Aber ich glaube, dass würde nicht jedem gefallen. Ich glaube in Silverstone würde das nicht gut funktionieren. Aber es war eine interessante Vorstellung für dieses Rennen.“, meint Horner.
Hamilton sichtlich begeistert
Einem hat die Vorstellung sichtlich gefallen und zwar Lewis Hamilton. Er meint es sei eine der aufregendsten Vorstellungen vor einem Rennen gewesen. Er würde sich freuen mehr davon in die F1 zu sehen. „Ich habe am Gang gewartet und es wurde ein bisschen lange, weil jeder Fahrer einzeln rausging. Aber es war cool rauszugehen bei dem ganzen Nebel und sonst allem und ich wusste nicht wo ich genau hinging. Es war toll Micheal Buffer zu haben und ihn deinen Namen sagen zu hören. Es war richtig cool. Es war, als ob man zu einem Boxkampf gehen würde, wo man sich fragt wie es sich anhören würde ‚Lewis Hamilton’ zu hören.“, erzählt ein sichtlich begeisterter Hamilton.
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