Nico Rosberg holte sich in souveräner Manier den Sieg beim ersten Formel-1-Grand Prix in Aserbaidschan. Allerdings verlief das Rennen recht ereignislos ab
So viel hatte man sich nach den heißen Trainingssessions und den Crash-reichen GP2 Rennen beim Debüt auf dem Baku City Circuit erhofft. Doch die erfahreneren und abgeklärten Formel-1-Stars leisteten sich nicht dieselben Fehler wie die Jungspunde der Nachwuchsserien. Daher fuhr WM-Leader Nico Rosberg auf dem überlegenen Mercedes einen lockeren Start-Ziel-Sieg ein und baute seine Führung in der Gesamtwertung wieder aus, da sein schärfster Rivale, Teamkollege Lewis Hamilton mit Elektronikproblemen zu kämpfen hatte, und nur Fünfter wurde. „Ganz starke Leistung von Nico, der gezeigt hat, dass er das Zeug hat um Weltmeister zu werden. Bei Lewis sind wir uns nicht ganz klar, was genau schiefgelaufen ist, aber wir müssen uns das unbedingt anschauen“, resümierte Teamchef Toto Wolff.
Hinter Ferrari-Star Sebastian Vettel – „Man braucht hier wirklich Eier um Vollgas rumzufahren. Wieder Zweiter zu werden tut gut und wir kommen Mercedes immer näher- Leider gab es keine Safety-Car Phase, aber die Strecke ist großartig“ – holte sich Sergio „Checo“ Perez den letzten Stockerlplatz. Schon im Qualifying lieferte der Mexikaner mit Platz 2 die große Überraschung. Am Sonntag legte der Force India Pilot im Rennen nach und fuhr für das Team von Vijay Mallya mit Rang 3 bereits das zweite Podium dieser Saison ein. „Wir hatten ein phänomenales Auto und ich wusste immer, dass ich schnell genug bin um aufs Podium fahren zu können“, strahlte Perez, der nun Landsmann und Rennlegende Ricardo Rodriguez an Stockerlplätzen (je 7) eingeholt hat.
Wie jedes Jahr im Frühsommer, ist die so genannte „Silly Season“, die Zeit der Transfergerüchte in der Formel 1, in vollem Gange. Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht „Oldie, but Goldie“ Jenson Button. Dass der Engländer bei McLaren für die kommende Saison von Supertalent Stoffel Vandoorne ersetzt wird, steht praktisch fest. Allerdings scheint dem Weltmeister von 2009 nicht die Rennpension blühen, denn er wird als Nachfolger von Felipe Massa gehandelt. Der Brasilianer soll mit seiner Erfahrung dem Renault-Werksteam weiterhelfen und dort den Platz des britischen Rookies Joylon Palmer übernehmen. Mit dem Wechsel zu Williams würde sich für Button auch der Kreis schließen, denn dort begann im Jahr 2000 seine Formel-1-Karriere.
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