F1 will noch viel mehr Einnahmen lukrieren

Die globale Reichweite der Formel 1 steckt trotz des signifikanten Wachstums der letzten Jahre angeblich noch in den Kinderschuhen.

Liam Parker, Kommunikationschef der Formel 1, betonte gegenüber den Medien: „Wir sollten nicht vergessen, dass die Formel 1 schon zu Bernies Zeiten ein großer internationaler, ein globaler Sport war. Was Bernie über all die Jahre erreicht hat, war wirklich beeindruckend.“

Parker hob den transformativen Ansatz von Liberty Media seit der Übernahme 2017 hervor, der sich auf die Monetarisierung und den Ausbau der Reichweite des Sports konzentriert.

„Die F1 ist groß, sie ist global. Ja, aber sie wird nicht ausreichend monetarisiert. Sie wird nicht optimal genutzt. Wir schöpfen ihr Potenzial nicht voll aus und müssen überlegen, was wir tun sollten.‘“

„Lasst uns einfach Risiken eingehen und Neues ausprobieren. Wenn es nicht funktioniert, funktioniert es eben nicht. Und wenn doch, umso besser, dann machen wir weiter.“

Der Wandel hin zu einem offeneren und zugänglicheren Sport war entscheidend.

„Wir mussten den Sport öffnen. Er war hier so stark reglementiert; zum Beispiel waren die Möglichkeiten im Fahrerlager aus Mediensicht sehr eingeschränkt.“

Parker würdigte die Rolle von Netflix und anderen Medien im Wachstum der Formel 1.

„Alle sehen nur Netflix und denken, das war alles. Netflix spielte zwar eine große Rolle, aber es gab so viele andere Dinge auf dem Weg dorthin, wo wir heute stehen.“

„Das Wichtigste für das Wachstum jeder Sportart ist, dass der Sport gut ist, und wir hatten großes Glück.“

Bedenken hinsichtlich einer möglichen Marktsättigung hat Parker keine.

„Ehrlich gesagt, haben wir in einem Land wie den USA erst einen Bruchteil des Möglichen ausgeschöpft. In zehn Jahren wäre ich sehr überrascht, wenn wir nicht über eine Milliarde Fans hätten. Ich wäre erstaunt, wenn unser Publikum nicht gewachsen wäre.“

Parker schloss mit einem positiven Ausblick auf den weiteren Erfolg der Formel 1.

„Ich will nicht kitschig oder klischeehaft klingen, aber die Zukunft der Formel 1 war schon immer rosig, und das wird auch so bleiben.“

 

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