Kimi Antonelli räumte den „zusätzlichen Druck“ ein, der mit dem Dasein als italienischer Formel-1-Fahrer einhergeht, doch er nimmt ihn an, anstatt ihn als Belastung zu sehen.
„Italien wartet natürlich schon lange auf einen heimischen Champion. Und ich kenne mich selbst, da ich ja selbst Italiener bin – wir wissen, wie wir uns für Dinge begeistern können und wie hoch die Erwartungen steigen können,“ grinste der aktuelle WM-Leader.
Der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Star ist sich der hohen Erwartungen der italienischen Fans bewusst, die für ihre Leidenschaft bekannt sind. Er ist entschlossen, diesen Erwartungen gerecht zu werden und sieht den Druck als Herausforderung.
„Natürlich bringt das zusätzlichen Druck mit sich. Aber ich genieße es. Ich versuche, den Druck anzunehmen und gerade unter Druck zu glänzen.“
Antonelli ist überzeugt, dass Druck eine Chance sein kann und nichts ist, wovor man sich fürchten muss.
„Ich sehe ihn eher als etwas Positives denn als etwas Negatives. Wenn man unter Druck steht, weiß man, dass man etwas Großartiges leisten kann. Und wenn man es dann auch schafft, ist das natürlich sehr befriedigend.“
Italien ist in der Formel 1 eine feste Größe. Mit der Scuderia Ferrari HP stellt man das erfolgreichste Team der Geschichte, aber der letzte italienische Formel-1-Weltmeister ist mit Alberto Ascari 1953 schon fast vergessen.
Am knappsten dran waren 1985 Michele Alboreto und 1992 Formelaustria Race Academy Botschafter Riccardo Patrese als Vizeweltmeister. Elio de Angelis war 1984 WM-Dritter.
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