Nach den neuesten Verhandlungen am Rande des GP von Deutschland werden die F1-Verantwortlichen in den nächsten Wochen die Rennstrecke in Assen inspizieren. Für unzählige Motorsport-begeisterte Holländer lebt also der Traum einer Rückkehr der Königsklasse in die Niederlande.
Lee van Dam, CEO der niederländischen GP-Stiftung, traf sich am vergangenen Wochenende in Hockenheim mit den Liberty-Chefs, um über Fortschritte zu diskutieren. „Wir hatten ein gutes Meeting“, sagte van Dam gegenüber ‚Autosport‘. „Es war alles sehr positiv. In zwei oder drei Wochen werden sie nach Assen kommen, um sich die Strecke anzusehen.“
FOMs (Formula One Management) offizieller Besuch in Assen beinhaltet auch eine Inspektion der Anlagen der Rennstrecke, nachdem der F1-Rennleiter Charlie Whiting Anfang dieses Jahres seine Zustimmung im Namen der FIA erteilt hat.
Whiting sagte, dass die Strecke gut genug sei, um ein F1-Rennen mit nur ein paar kleinen Modifikationen zu veranstalten. „Whiting hat den Kurs im Auftrag der FIA besucht, und jetzt wird die FOM-Gruppe schauen, ob Assen ein geeigneter Platz für die Formel 1 sein kann“, sagte van Dam. „Sie werden bald ihre Techniker schicken, die sich das ganze Bild ansehen werden – die Strecke und die Einrichtungen.“
Van Dam glaubt, dass dieser offizielle Besuch ein gutes Zeichen für einen zukünftigen Grand Prix in den Niederlanden ist. Der letzte niederländische Grand Prix wurde 1985 in Zandvoort ausgetragen. Das Rennen gewann Niki Lauda vor Alain Prost und Ayrton Senna.
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