Neben Red Bull sollen auch Toro Rosso und potenzielle Neueinsteiger die Fühler nach Antrieben von Aston Martin ausgestreckt haben – Markenchef Andy Palmer bleibt jedoch vorsichtig.
Aston Martin liegen Anfragen mehrerer Formel 1 Teams für eine Belieferung mit Antrieben ab der Saison 2021 vor, laut Informationen von ‚Motorsport-Total.com‘. Offenbar gibt es neben der Red-Bull-Mannschaft, deren Hauptsponsor Aston Martin ab 2018 sein wird, noch weitere Interessenten. Logischer Kandidat wäre deren Junior-Truppe Toro Rosso, aber auch von potenziellen Neueinsteigern ist die Rede.
Sollten die Gerüchte stimmen, hätte Liberty Media die Aussicht auf den gewünschten, unabhängigen Hersteller, der privaten Teams den Weg in die Startaufstellung ebnen soll, sowie unzufriedenen Kunden eine Alternative bieten könnte. Etwa wenn das Toro Rosso-Honda-Projekt scheitern sollte.
Auf Nachfrage von ‚Motorsport-Total.com‘ will sich Markenchef Andy Palmer nicht festlegen, wie viele Kunden das Unternehmen überhaupt beliefern könnte. „Ich habe eine vage Zahl im Kopf“, weicht er aus. Offenbar dreht sich die Überlegung um die Preisfrage. „Man muss immaterielle Werte einbeziehen. Wir sprechen hier über etwas, was sich als Marketing auszahlt, nicht auf dem Konto. Werbung resultiert in Autokäufen, und deshalb sind wir das Projekt angegangen.“, so Palmer.
Aston Martin scheint als Rivale der Edelmarken großer Konzerne darauf angewiesen zu sein, sich auf der Rennstrecke zu positionieren. Palmer erklärt: „Es geht darum, Glaubwürdigkeit aufzubauen, wenn wir im großen Stil mit Ferrari, Lamborghini und McLaren konkurrieren wollen.“
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