Gestern fand in London das Meeting der F1 Strategiegruppe statt. Beschlüsse wurden gefasst, doch man ist sich einig, für die kommende Saison keine voreiligen Entscheidungen zu treffen.
In der gestrigen Sitzung der Formel 1 Strategiegruppe wurden viele Themen zur Tagesordnung gebracht. Darunter die Formel-1-Zeitpläne, Fahrzeuggewicht, Aerodynamik und vieles mehr, doch es wird für die Saison 2018 keine kurzfristigen Neuerungen geben. Dennoch kam man schon zu einer Übereinkunft. Die geplante Trennung von Fahrer- und Fahrzeuggewicht sollte voraussichtlich 2019 umgesetzt werden.
Ein weiteres Thema, das besprochen wurde, dreht sich um die Darstellung der Startnummern und Fahrerkürzel am Boliden. Hierbei hat man noch keine konkrete Einigung erzielt, man sei aber schon einen kleinen Schritt weiter gekommen. Ziel ist es, die Nummer des Fahrers bzw. sein Kürzel besser sichtbar zu machen, aber man will gleichzeitig auch mehr Platz für Sponsoren schaffen. Erste Versuche mit veränderten Displays sollen schon in der kommenden Saison gemacht werden.
Auch in Sachen Aerodynamik gibt es einige Vorschläge. Formel-1-Sportchef Ross Brawn schlägt vor die Aerodynamik zu vereinfachen, um das umzusetzen will er diverse Studien anfertigen lassen, die die aerodynamischen Bauteile in einen engen Reglementrahmen pressen. Man könnte also in Zukunft in diesem Bereich auf Einheitsbauteile setzen.
Doch wie immer gibt es jemanden, der sich quer stellt. Ferrari ist von diesem Vorschlag nicht begeistert, das Team will sich nicht vorschreiben lassen, wie die Nase des Boliden und der Frontflügel auszusehen hat. Die Roten drohen wie immer mit Veto – und erinnern erneut an die Drohung des Formel-1-Ausstieges Ende 2020.
Doch die Italiener bringen sich auch in die Sitzung ein und schlagen eine Lösung für die Bauteile vor, die den Sponsoren bessere Sichtbarkeit gewährleisten würde. McLaren steigt mit ein und schlägt vereinfachte Bargeboards – Leitelemente vor den Seitenkästen – vor.
Und noch etwas gibt es zu vermelden. Die Grand-Prix-Startzeit bleibt bis auf Weiteres bei 14 Uhr. Ausnahmen wird es natürlich bei Nachtrennen und Rennen außerhalb Europas geben. Dazu sagt ein Kommissionsmitglied: „Die Strategiegruppe hat endlich mal wirklich strategisch gearbeitet.“ Das Motto der Kommission lautet strategisch vorzugehen und keine voreiligen Entscheidungen zu treffen.
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