F1-Star auf der Überholspur

Formel 1 Fahrer Fernando Alonso gibt auch in der Formel-1-freien-Zeit richtig Gas. Alonso nimmt in Daytona beim Rennen teil und ist jetzt schon der Boss im Team.

Rookie Alonso dominiert

Fernando Alonso verschlägt es auch in der Winterpause an die Rennstrecke. Kürzlich fand das „Roar before the 24“ statt, das sind die offiziellen Testtage vor dem eigentlichen 24h-Rennen. Dort wird Alonso im Ligier-Gibson-LMP2 an den Start gehen. Seine Teamkollegen sind der Brite Lando Norris und Phil Hanson. Der Formel-1-Routineer konnte beim Testen bereits zahlreiche Runden absolvieren und machte dort das erste Mal mit dem dichten Verkehr auf der Strecke Bekanntschaft. Auch Zak Brown, dem das Team gehört für das Alonso fährt, ist begeistert: „Er hat viel Spaß. Er hat sich zuvor noch nie ein Auto mit anderen Fahrern teilen müssen. Aber er ist schnell zum Leader im Team geworden. Eine große Überraschung ist das für mich nicht.“

Das dürfte auch nicht viele überraschen, denn Alonso nahm die Vorbereitung sehr ernst und hat sich auf die speziellen Anforderungen im Langstreckensport bestens vorbereitet. „Er ist immer da, beobachtet und verfolgt alles – egal, ob er im Auto fahren soll oder nicht. Das ist sein Trumpf. Fernando gewinnt am meisten dadurch, dass er sich abseits des Autos so derart gut vorbereitet. Das habe ich auch in Indianapolis im vergangenen Jahr sehen können. Ich sehe es auch jederzeit in der Formel 1. Er ist immer bestens vorbereitet. Er weiß jederzeit ganz genau, was er will.“, lobt Brown überschwänglich.

Obwohl es für den Spanier der erste Antritt in Daytona ist, sammelt er schon bei den Indy 500 erste Erfahrungen. Bei seinem Debüt im vergangenen Jahr konnte er in der Spitzengruppe mitmischen und kurzzeitig die Führung übernehmen, ehe ihm der Honda Motor einmal mehr einen Strich durch die Rechnung machte. Doch in Daytona soll es nun anders laufen. Der United-Autosport-Boss erwartet im Qualifying keine Glanzleistung, doch im Rennen könnte man sich langsam nach vorne arbeiten. „Wenn wir am Ende noch gut dabei sind, dann können wir auf das Podest fahren. Die Fahrer müssen im dichten Verkehr einen fehlerlosen Job abliefern. Der Verkehr ist im engen Infield viel schwieriger als beispielsweise in Le Mans. Aber wir haben tolle Fahrer. Ich glaube, das Manövrieren im Verkehr wird Fernandos beste Disziplin.“, meint der Amerikaner.

 

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