F1-Saison mit 25 Rennen? – laut Carey nicht ausgeschlossen

Für das Jahr 2019 stehen bereits drei weitere Strecken vor der Aufnahme in den Rennkalender – Miami, Hanoi und Buenos Aires. Die Teams warnen bereits seit Jahren vor einer Saison mit 25 Rennen, da ein derartiges Projekt enorme Strapazen mit sich bringen würde. F1-Boss Chase Carey will eine Saison mit 25 Läufen nicht ausschließen.

„Wir haben die Kapazitäten und das Recht, den Kalender auf bis zu 25 Rennen auszuweiten“, antwortet Carey. „Aber unser Fokus ist es derzeit, die Rennen zu dem zu machen, was sie sein sollten. Qualität ist wichtiger als Quantität.“

Eine ausweichende Antwort des F1-Chefs, der laut eigenen Angaben in den kommenden Jahren mit Schwankungen bei der Anzahl der Rennen rechnet. „Wir haben bei der Anzahl der Rennen kein Ziel“, erklärt er die Vorgehensweise von Liberty Media.

„Bei vielen Rennen haben wir Langzeitverträge. Und es gibt immer ein paar, die herausfallen.“ Als Beispiel für einen Grand Prix, der nicht langfristig gesichert ist, nennt er das Rennen in Hockenheim. „Deutschland kehrt dieses Jahr zurück, aber der Vertrag gilt nur für dieses Jahr.“ Es ist also nicht auszuschließen, dass der Deutschland-GP nur ein kurzes Comeback feiert.

Carey hat neue Schauplätze im Visier: „Wir könnten definitiv Rennen hinzufügen, denn es gibt viele Austragungsorte, die gerne ein Rennen hätten, auch wenn wir nicht alle in Betracht ziehen, aber einige wären wirklich eine Bereicherung.“

Doch welche Faktoren entscheiden aus seiner Sicht, ob ein Austragungsort attraktiv ist? „Es geht nicht nur um das Rennen, sondern um alle Elemente“, sagt Carey. „Es geht um die Hospitality, die lokalen Partner, die Veranstaltung selbst, die unterstützenden Städte, die öffentliche Unterstützung. Und ich denke, wir werden diese Möglichkeiten erweitern, wenn neue Verträge aufgesetzt werden.“

 

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