F1-Motorenhersteller: In Wahrheit will man keine Konkurrenz

Die Motorenhersteller der F1 wollen keinen Wettbewerb, so sagt es zumindest Ross Brawn. Wenn es um Motoren geht, will man keine Konkurrenz haben.

Derzeit wird die F1 von Mercedes, Ferrari, Renault und Honda mit Motoren beliefert. Trotz der Versuche von Chase Carey andere Hersteller für die Königsklasse zu begeistern, scheint es auch in Zukunft keine weitere  Konkurrenz zu geben. Der Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist der Ansicht, dass man auch nicht mehr Hersteller benötigt: „Vier Hersteller sind genug.“

Auch Brawn macht klar, dass es in Zukunft keine neuen Hersteller geben wird, man sei aber weiterhin für Kompromisse offen. Doch er sagt ganz klar, dass die heutigen Hersteller keine neuen Gegner wollen.

Jedoch hat man in Sachen Neueinsteiger, sollte ich jemand entschließen doch noch einzusteigen, einen Kompromiss gefunden. Die Regeln werden nicht so drastisch geändert, doch sollte es einen neuen Hersteller geben, so gibt es eine Vorschrift, die besagt, dass die neuen Teilnehmer mit Technologie und Komponenten unterstütz werden, um ihnen den Einstieg in die Königsklasse zu erleichtern. „Es wird Technologien und Komponenten geben, die bei Bedarf gemeinsam genutzt werden müssen. Dies ist nicht der radikale Schritt, den wir vorgeschlagen haben. Trotzdem geht es in die richtige Richtung. Wir konnten den jetzigen Motorenherstellern klar machen, dass sie die Tür nicht einfach hinter sich zumachen können.“, meint Brawn.

Obwohl es bis jetzt noch keine konkreten Zusagen von Herstellern gibt, ist man für die Zukunft hoffnungsvoll, dass man jemanden für die F1 gewinnen kann: „Wenn wir ernsthafte Anfragen von neuen Motorenherstellern haben, müssen wir Mittel und Wege finden, um diesen Herstellern den Einstieg in die Formel 1 zu ermöglichen.“

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