Im Rahmen der Verhandlungen über die sportlichen Regeln für das Jahr 2019 könnte Berichten zufolge vereinbart werden, dass die Fahrer künftig einen WM-Punkt für die schnellste Runde eines Rennens erhalten.
Berichten zufolge wird auf dem morgigen Treffen des FIA World Motor Sport Councils (WMSC) in Genf ein Vorschlag vorgelegt, wobei die grundsätzliche Zustimmung zu dieser Änderung gefordert wird. Sollte sich das WMSC dafür aussprechen, wird eine Mehrheit der Stimmen der F1-Strategiegruppe und eine einstimmige Zustimmung der F1-Kommission per E-Votes beantragt, bevor das WMSC aufgefordert wird, die Regeländerung mit einem Stempel zu versehen.
Laut Forschungen des F1-Inhabers Liberty Media würden die Fans die Einführung dieses Systems begrüßen, da es ein Rennen womöglich gegen Ende „aufpeppen“ könnte, vor allem dann, wenn die Autos an der Spitze bereits einen großen Abstand zum Rest des Feldes haben. Liberty hatte ebenfalls in Erwägung gezogen, einen Punkt für die Pole Position zu vergeben, hat diesen Gedanken dann jedoch verworfen, da ein Szenario eintreten könnte, in dem ein Fahrer nur noch einen Punkt für den Gewinn der Weltmeisterschaft benötigt und diesen dann durch die Pole Position erzielt, was wiederum das Rennen beeinträchtigen würde.
Die Formel 1 vergab bereits von 1950 bis 1959 Punkte für die schnellste Runde. Das Transportunternehmen DHL sponsert momentan die F1-Fastest-Lap-Trophy, welche an den Fahrer verliehen wird, der innerhalb der gesamte Saison die meisten, schnellsten Runden erreicht. Der Sieger des letzten Jahres hieß Valtteri Bottas, er drehte in 7 von 21 Rennen die schnellste Runde.
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