Das Formel-1-Reglement von 2026 hat zum deutlichsten Abstand innerhalb des Fahrerfelds seit fast zehn Jahren geführt.
Der Vorsprung des Polesetters auf den Letzten im Qualifying beträgt im Schnitt 3,63 Sekunden, im Rennen 3,60 Sekunden pro Runde. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch in der Vorsaison als der Abstand im Qualifying lediglich 1,14 Sekunden und im Rennen pro Runde 1,52 Sekunden betrug.
Mercedes dominiert die Saison 2026 bislang und liegt im Schnitt eine halbe Sekunde pro Runde vor Ferrari. McLaren folgt als drittstärkste Kraft, während Red Bull seine schwächste Leistung seit 2015 zeigt.
Hinter Mercedes gibt es eine Lücke zu Ferrari und McLaren, dann ein umkämpftes Mittelfeld von Red Bull bis Audi, Williams fährt aktuell im Niemandsland, Aston Martin fightet mit Cadillac am Ende des Feldes.
Die Teams mit Ferrari-Motoren sind im Renntrimm stärker als im Qualifying – die Scuderia Ferrari HP Boliden gewinnen im Rennen rund drei Hundertstelsekunden pro Runde gegenüber Mercedes, Cadillac und Haas verzeichnen ebenfalls einen geringeren Leistungsabfall unter Rennbedingungen.
Cadillac hat deutliche Fortschritte erzielt und den Abstand zu Mercedes von 4,12 Sekunden pro Runde in Australien auf 3,18 Sekunden in Japan verringert. Diese Verbesserung wird auf ein besseres Verständnis der neuen Fahrzeuge und des optimierten Motormappings zurückgeführt.
Aston Martin, Williams und Red Bull haben durch das neue Reglement deutliche Rückschläge erlitten. Alpine ist vom Ende des Feldes ins obere Mittelfeld vorgerückt.
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