Die Pitstop-Strategie bei McLaren gibt Anlass zu Diskussionen. Auch F1-Weltmeister Nico Rosberg und der sechsfache GP-Sieger Ralf Schumacher haben ihre ganz persönliche Meinung dazu.
Die Stallorder beim Team aus Woking bleibt kontrovers. Trotz seiner Führung holte man nicht Oscar Piastri, sondern seinen Teamkollegen und zweitplatzierten Lando Norris zuerst an die Box. Dadurch gelang Norris ein Undercut auf Piastri. McLaren verlangte daraufhin von Norris, die Führung wieder an seinen Teamkollegen abzugeben, was er nach starker Widerrede schlussendlich auch tat.
„Das war für mich die Leistung von McLaren und der Sieg von Oscar Piastri. Der Australier hat ein ganz starkes Wochenende abgeliefert, und das fand ich fabelhaft.“, meint Nico Rosberg zum Premierensieg von Piastri. „Dann gibt es die kleineren Highlights. Die Politik intern bei McLaren, das war schon spektakulär zu verfolgen. Was das für ein Ping-Pong und Durcheinander am Ende war!“
Auch Rosberg musste sich mit solchen Situationen in seiner Zeit bei Mercedes herumschlagen. Seine Meinung bleibt aber, „da müssen sie konsequent sein. Das war mir viel zu offen. Als Team muss man sehr klar und konsequent kommunizieren, um später Probleme mit den Fahrern zu vermeiden. Man muss der Vereinbarung vor dem Rennen folgen und konsequent sein. Das war meiner Meinung nach nicht gut gemanagt. Sie sind in einer neuen Situation – sie kennen es in dieser Aufstellung nicht, dass sie dominieren. Daran müssen sie sich gewöhnen, und zwar sehr schnell. In diesen Momenten sieht man dann die fehlende Erfahrung.“
„Natürlich hat Lando den Fehler beim Start gemacht, aber er hat sich zurückgekämpft und war zum richtigen Zeitpunkt schnell.“, ergänzt Ralf Schumacher. „Ich glaube, er ist von den beiden immer noch der schnellere Mann. Deshalb sage ich, das war heute eine falsche Entscheidung.“
„Sie haben die Chance, dass jemand Max Verstappen schlägt, der auch noch ein schlechtes Rennen gezeigt hat. Dann muss das Team dahinterstehen und jeden Punkt mitnehmen. Das sind sieben Punkte, die Norris vielleicht am Ende der Saison fehlen.“, weist Schumacher auf die Fahrer-WM hin. „Bei McLaren muss es mehr Selbstbewusstsein und Agilität bei den Entscheidungen geben.“
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