Der ehemalige Formel 1 Boss Bernie Ecclestone äußert seine Skepsis gegenüber den geplanten Änderungen des Formel 1 Budgets, die in einem Strategiemeeting besprochen werden sollen.
Teams finden einen Weg
Obwohl Bernie Ecclestone nicht mehr der Big Boss der F1 ist, lässt ihn der Rennzirkus nicht los. Er glaubt, dass der Versuch eine Budgetdeckelung in der Formel 1 einzuführen, um die Teams untereinander wettbewerbsfähiger zu machen, zum Scheitern verurteilt ist. Er ist der Meinung, dass die großen Teams trotz Budgetdeckelung einen Weg finden werden diese zu umgehen. Der 87-jährige Brite warnt auch die Drohung von Ferrari ernst zu nehmen. Das italienische Team drohte erst kürzlich mit dem Ausstieg aus der F1 nach der Saison 2020, also vor der Einführung des neuen Regelwerkes. Heute sollen die Teams einen ersten Entwurf des Konzeptes zur Kostenkontrolle von Liberty Media und der FIA präsentiert bekommen. „Die meisten im Feld würden trotz Budgetdeckelung nicht besser sein als sie jetzt sind. Egal welche Beschränkungen man Mercedes, Ferrari und Red Bull auferlegt, es würde keinen Unterschied machen. Sie machen einen viel besseren Job und sie werden einen Weg finden das Geld auszugeben.“, äußert sich Ecclestone skeptisch beim Rennen in Brasilien.
Ferrari droht mit Ausstieg
Liberty Media möchte die F1 für die Teams tragbar machen und in einem Meeting sollen dazu Ideen gesammelt werden und nicht schon ein definierter Plan festgelegt werden. Sergio Marchionne, warnte bereits schon letzte Woche, dass Ferrari seinen Platz in der F1 überdenken müsse und auch ein Ausstieg aus dem Rennzirkus in Frage kommt, sollten sich die Zukunftspläne nicht für sie vertretbar sein. Marchionne will aber dennoch mit den besten Absichten am Meeting teilnehmen. Ferrari drohte in der Vergangenheit schon öfters mit einem Ausstieg, doch Ecclestone gibt zu bedenken, dass Marchionne ein ganz anderer Charakter ist als Luca di Montezemolo. „Der Unterschied ist, dass Sergio vorher noch nie die Kontrolle hatte. Wenn er entscheidet, dass etwas gemacht wird, dann wird das auch gemacht.“, sagt der ehemalige F1 Magnat Ecclestone
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