Die Formel 1 wird 2019 den erlaubten Kraftstoffverbrauch für die Rennen erhöhen, damit die Teams „die volle Power des Motors besser nutzen können“ und Grand-Prix-Rennen nicht durch Maßnahmen wie Spritsparen langweilig werden.
Ein Anstieg von 105 kg auf 110 kg, der in der gestrigen Sitzung der Strategiegruppe in Paris vereinbart wurde und vom Weltmotorsportrat beschlossen werden soll, wird von den Teams sehr begrüßt.
Aufgrund des höheren Abtriebsniveaus und der kürzeren Rundenzeiten, die durch die letztjährigen Aerodynamik-Änderungen verursacht wurden, haben die Teams einen erhöhten Treibstoffverbrauch hinnehmen müssen. Das bedeutet gleichzeitig, dass in den Rennen Sprit gespart werden muss, was die Fans nicht gerne sehen.
Weitere Änderungen die bereits ab der nächsten Saison gelten sollen, sind die Gewichtstrennung von Fahrer und Fahrzeug – mit einem Mindestgewicht von 80kg für den Fahrer – und die Verwendung biometrischer Handschuhe aus Gründen der Sicherheit.
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.