Der Ferrari-Pilot Charles Leclerc akzeptiert die Erklärung von Ferrari, die er zur Teamorder bekommen hat.
Die Ferrari-Dominanz in Bahrain hat sich in Shanghai nicht durchgesetzt. Mercedes trumpfte mit Top-Leistung und holte sich die Pole und auch den Sieg in China. Während Ferrari versuchte auf Mercedes aufzuschließen kam erneut eine Teamorder, die Charles Leclerc offensichtlich verärgerte. Er empfand die Order, die Sebastian Vettel favorisierte als unfair und war sichtlich frustriert.
Der Monegasse wurde zu Beginn des Rennens aufgefordert „schneller zu fahren, ansonsten lassen wir Sebastian passieren“. Jedoch konnte Leclerc sein Tempo nicht steigern und somit folgte die Order „lass Sebastian vorbei, lass Sebastian vorbei“. Nach dem Rennen traf sich Leclerc mit seinen Ingenieuren und Chefs zu einem klärenden Gespräch. „Wir hatten offensichtlich ein Treffen. Es war keine leichte Situation. Ich hatte offensichtlich mit den Reifen zu kämpfen, wir beide kämpften, und zu dieser Zeit sah es so aus, dass Seb schneller wäre.“, erklärt Leclerc.
„Es war ein bisschen frustrierend im Auto zu sein, aber andererseits weiß ich sehr gut, dass man im Auto nicht viel vom Gesamtbild des Rennens sieht. Also habe ich es einfach akzeptiert und getan und mich auf mein Rennen konzentriert.“
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