Ericsson: Zurück beim richtigen Racing!

Nach insgesamt fünf Saisons verlässt Marcus Ericsson die Königsklasse und startet 2019 in der IndyCar Series. Der Schwede testete bereits sein neues Arbeitsgerät und zeigt sich begeistert

Von Abu Dhabi nach Sebring

Vor nicht einmal zwei Wochen hat Marcus Ericsson sein letztes F1 Rennen in Abu Dhabi absolviert. Der sympathische Schwede startet 2019 in der IndyCar Series für das traditionsreiche Schmidt Peterson Motorsports Team und durfte bereits seine ersten Runden absolvieren. Der ehemalige Alfa Romeo Sauber Pilot zeigt sich begeistert: ”Das ist der Grund, warum ich Rennfahrer geworden bin. Das ich richtiges Racing. Ich bin froh es wieder ausüben zu können.”.

 

Kritik an F1 – ‘zu künstlich’

Ericsson absolvierte insgesamt 97-F1 GP’s und holte dabei 18 Zähler. Sein Highlight war der achte Platz beim Australien GP 2015. Doch nicht alles an der F1 ist perfekt, meint ‘ME9’: ”Die F1 ist und wird immer die F1 bleiben. Das höchste was man als Rennfahrer fahren kann. Allerdings muss ich zugeben, dass die F1 zu künstlich ist. Es muss alles perfekt sein, fast schon zu perfekt. In der IndyCar musst du als Fahrer am Lenkrad mehr arbeiten. Das ist der größte Unterschied und das ist die Art von Racing, dich ich liebe.” , so Ericsson.

 

”Ich kann dem Team helfen”

Der Schwede ist sich sicher, dass er seine langjährige F1-Erfahrung dazu nutzen kann, um das Team voranzutreiben. ”Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dem Team mit meiner Erfahrung aus der F1 helfen kann. Das Team hat aber von Haus aus schon eine sehr hohe Professionalität. Ich war sehr beeindruckt mit der Art, wie das Team arbeitet. Die ganze Vorbereitung, die ganze Arbeit am Setup, das hat mich sehr begeistert.” , schwärmt Ericsson. Die Teamchefs sind mit ihrem Neuzugang auch zufrieden. ”Es wird viel Arbeit auf Marcus zukommen. Für einen Laien sehen Indycar und F1 Boliden gleich aus, aber sie enthalten so viele Unterschiede im Bereich der Bremsen und der Downforce. Marcus muss eine sehr steile Lernkurve haben, um das Auto zu lernen, wir sind aber überzeugt, dass ihm das gelingen wird.”.