Der Rokit Williams Racing Pilot Sven Knöller hat das Formelaustria eRacing Championship in Suzuka gewonnen. Der Deutsche Pilot verwies damit seinen Landsmann Tim Palm (Red Bull) und Niklas Clasani (Racing Point F1 Team) auf die Plätze zwei und drei.

Knöller mit Durchblick
Sven Knöller hat das Formelaustria eRacing Championship Rennen auf dem legendären Suzuka Circuit gewonnen. Der Deutsche Williams Fahrer holte sich bereits im Qualifying die Pole Position und behielt bei einem chaotischen Rennen den Überblick. Platz zwei sicherte sich der Red Bull Pilot Tim Palm, vor Niklas Clasani, der seinen Racing Point mit P3 auf das Stockerl führte.
Mischbedingungen im Qualifying
Das Qualifying hatte für die Fahrer am Anfang eine Überraschung parat: Die Strecke war nass. Doch die Fahrer pokerten, da der Regen schnell aufhörte und die Strecke abtrocknete. Nach einigen Minuten wagten sich die ersten Piloten raus auf die Strecke: auf Trockenreifen! Die Rundenzeiten purzelten gefühlt im Sekundentakt, die Strecke wurde immer schneller. Tim Palm im Red Bull Honda gab sehr schnell den Ton an und hatte eine gute Rundenzeit in den japanischen Asphalt gebrannt. Die Fahrer experimentierten viel mit dem Windschatten, eine Teams sprachen sich ab. Kurz vor Schluss, fuhr dann Sven Knöller im Williams die Bestzeit ein und sicherte sich die beste Ausgangslage vor Palm und Jonathan Klose (Renault F1 Team, P3).
Sauberer Start – späte Safety-Car Phase sorgt für Action
Der Start verlief reibungslos. Alle Fahrer kamen gut weg, es gab keine Kollisionen. Den Zuschauern präsentierte sich ein unglaubliches Bild, als sich alle Piloten durch die legendären S-Kurven des Suzuka Circuits schlängelten. In den ersten Action tasteten sich alle Piloten nach und nach ihrem Vordermann an und es gab die ersten Überholmanöver. Vorne wurde Polesitter Knöller von Tim Palm Runde für Runde gejagt. Beide entschieden sich in der gleichen Runde an die Box für den Reifenwechsel zu kommen. Knöller hatte beim Ausgang etwas mehr Glück und kam vor einigen Piloten raus, während Palm ein wenig im Verkehr hängen blieb. Knöller nutzte diese Chance und fuhr sich einen konstanten Vorsprung von ca. vier Sekunden heraus. Palm wurde zusätzlich von Clasani gejagt, welcher durch den Boxenstopp direkt im Heck des Red Bulls hing.

In Runde 23 überschlugen sich dann die Ereignisse: Nachdem Kevin Purkart im Rennen sein Auto abstellen musste, kam das Safety-Car raus uns stauchte nochmal das ganze Feld zusammen. Nachdem Bernd Mayländer mit seinem Mercedes in die Box abgebogen war, gab die Rennleitung das Rennen nochmal für zwei Runden frei. Palm nutzte den Restart für eine Attacke auf Knöller, doch dieser wehrte den versuch in Kurve eins ab und fuhr am Ende den Sieg ein. Tim Palm landete auf Platz zwei, vor dem dritten Niklas Clasani. Ein starkes Rennen zeigte auch Liam Parnell im McLaren auf dem vierten Rang. Arnouts, Geyer und Hadler waren die Profiteure der Safety-Car Phase und konnten durch ihre Top-10 Platzierungen wichtige Punkte für die WM sammeln.
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