Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, als es bei Red Bull gegen Ende der Winterpause immer knapp wurde, liegt die Mannschaft aus Milton Keynes dieses Mal voll im Plan. 2018 soll also die Trendwende kommen.
Helmut Marko stellt gegenüber ‚Auto motor und sport‘ klar: „Es gibt diesmal kein Zittern ob wir es überhaupt zum ersten Test schaffen.“ Was läuft also anders als in den Jahren zuvor? „Wir haben den Ingenieuren aufgrund unserer Erfahrungen im letzten Jahr eine Deadline eingezogen“, erklärt Marko.
Bisher wurde der neue Bolide meist in der Nacht vor dem ersten Testtag zusammengebaut. Man legte stets viel Wert darauf, bis zum letzten Moment an der Aerodynamik zu feilen, um so den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz herauszuholen.
Mit der bisherigen Arbeit im Windkanal ist Marko grundsätzlich zufrieden, bleibt mit Prognosen jedoch vorsichtig: „Wir haben optimale Werte. Aber ich betone: Das haben wir jedes Jahr.“ Es käme schließlich darauf an, diese Werte dann auf der Strecke umsetzen zu können.
Der gute Fortschritt und die Einhaltung der Deadlines gibt der Red Bull-Mannschaft Hoffnung, bereits ab dem Saisonstart in Melbourne voll konkurrenzfähig zu sein. Und das wird auch notwendig sein, wenn man neben Max Verstappen auch Daniel Ricciardo im Team behalten will. Während der Vertrag des Niederländers bis 2020 verlängert wurde, gilt der des Australiers nur noch diese Saison. Geht der Saisonstart erneut schief, läuft man Gefahr, dass Ricciardo sein Glück woanders sucht.
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