Nach dem ersten Top Ten-Startplatz in dieser Saison endete der Grand Prix von China für das Lotus-Team mit einer Enttäuschung. Pastor Maldonado kam auf Platz 14, Romain Grosjean fiel mit Getriebeschaden aus…
Kein vierter Gang bei Grosjean
Schon am Start verlor der Franzose seinen vierten Gang. „Die Getriebeprobleme wurden immer schlimmer und so musste ich leider das Rennen in Runde 28 beenden“, erzählt Grosjean etwas frustriert. „Wir hatten dies das erste Mal, also müssen wir die Ursachen genau analysieren. Ich schlug mich recht gut, hoffentlich lande ich in Barcelona in den Punketrängen“, gibt sich Grosjean hoffnungsfroh.
Zu wenig Geschwindigkeit bei Maldonado
Der zweite Lotus-Pilot Pastor Maldonado musste das Rennen vom letzten Startplatz in Angriff nehmen und kam nur schwer voran. „Meine Geschwindigkeit war nicht gerade großartig, ich habe getan, was ich konnte“, seufzt der Venezolaner. Vor allem auf den langen Geraden fehlte es ihm an Höchstgeschwindigkeit.
Gastaldi sieht Fortschritte
Trotz des dürftigen Ergebnisses sieht Federico Gastaldi, stellvertretender Lotus-Teamchef Fortschritte in der Entwicklung seines Teams. „Für Romain war es natürlich frustrierend, da der zehnte Startplatz doch Hoffnung auf Punkte aufkommen ließ“, erklärt der Italiener. Maldonado´s Ausgangssituation war von vornherein schwierig, sodass man mit einigen guten Rundenzeiten zufrieden sein muss. „Wir sind wieder ein Stück vorangekommen und werden uns auch in Barcelona weiterentwickeln“, hofft Gastaldi.
Auch der Leitende Renningenieur, Alan Permane, versteht den Frust von Romain Grosjean über seinen Ausfall. Barcelona soll eben deutlich besser werden. „ Wir haben einige Upgrades vor, das sollte uns deutlich konkurrenzfähiger machen“, hofft Permane.
Auch beim Motorenlieferant Renault ist man etwas enttäuscht nach der ansprechenden Trainingsleistung. „Wir sehen einiges an Fortschritten, schade dass Romain ausfiel“, meint Laurent Debout, Renault F1 Chef. „Bis zum Rennen in Barcelona werden wir noch intensiv an der Power Unit arbeiten.“
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