Die Formel 1 wird Mitte Oktober entscheiden, ob die Saison mit den letzten beiden Grands Prix in Qatar und Abu Dhabi abgeschlossen wird oder nicht.
TGR Haas F1 Team Chef Ayao Komatsu und Audi Revolut F1 Team Boss Mattia Binotto bestätigten den Stichtag für die Entscheidung in Sachen Naher Osten.
„Stefano plant, uns Mitte Oktober zu informieren, damit wir alle über die Lage Bescheid wissen“, sagte Komatsu zur bevorstehenden Verkündung durch Formel 1 CEO Stefano Domenicali.
Binotto ergänzte: „Wie wir am Montag bei der Sitzung der F1-Kommission besprochen haben, ist Mitte Oktober der späteste Zeitpunkt für eine solche Entscheidung.“
Allerdings wäre ein Antreten am Autodromo Enzo e Dino Ferrari di Imola aber auch nicht ganz sorgenfrei.
„Es geht zum Beispiel um Dinge wie die für Europa ausgelegten Motorhome-Strukturen und das Personal, das sich darum kümmert. Diese Mitarbeiter haben oft andere Aufgaben im Winter, sodass wir Ersatzpersonal finden müssten,“ so Komatsu weiter.
„Ich bin sicher, dass wir als Formel-1-Gemeinschaft sicherstellen werden, dass dies klappt, falls es dazu kommen sollte. Im Idealfall können wir natürlich nach Katar und Abu Dhabi reisen. Das wäre wirklich gut.“
Eine der Hauptsorgen für Imola gilt dem Wetter und der Wahrscheinlichkeit von kalten, nassen Bedingungen.
Binotto, der als ehemaliger Scuderia Ferrari HP Chef lange nur wenige Kilometer von Imola entfernt wohnte, sieht die Sache gelassener.
„Die größten Herausforderungen sind eher organisatorischer und logistischer Natur. Aus technischer Sicht mag man an die Winterzeit oder Winterreifen denken, aber wenn man sich die Durchschnittstemperaturen in Imola zu dieser Jahreszeit ansieht, ist es dort tatsächlich heißer als in Las Vegas zu dem Zeitpunkt – und dort fahren wir sogar in der Nacht.“
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